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Gegen Unmenschlichkeit
Europa soll sich schämen, sagt Norbert Blüm in Idomeni. Foto: dpa
In den Schlagzeilen: Norbert Blüm

Gegen Unmenschlichkeit

Ungewöhnliche Aktionen gehören zu Norbert Blüm. Dass der 80-Jährige jetzt ins griechische Idomeni reiste, um eine Nacht im dortigen Flüchtlingslager zu verbringen, nötigte einen hohen Respekt ab.

19.03.2016
  • FM

Es beweist, dass Politiker ihren Überzeugungen treu bleiben können. Blüm hat sich nie verbiegen lassen. Da ist er ein Vorbild für heutige Amts- und Mandatsträger. Das Fundament seiner Politik ist die christliche Soziallehre. Obwohl er unter Helmut Kohl 16 Jahre als Arbeits- und Sozialminister tätig war, überwarf er sich mit dem Kanzler, weil dieser seine Geldspender nicht nennen wollte. Danach distanzierte er sich von der CDU, die ihre christlich-sozialen Wurzeln vergaß.

Nun geißelt Norbert Blüm den Umgang mit Kriegsflüchtlingen. An der mazedonischen Grenze sieht er Güterzüge passieren, während man für Kinder Zäune errichtet hat.

Absurd ist aber, dass der Politiker, Kabarettist und Autor Initiator eines Flugblatts gewesen sein soll, das ein Umgehen der Grenzzäune aufzeigte und mit "Kommando Norbert Blüm" gezeichnet war. Als "Herz-Jesu-Marxist" wurde Blüm einmal abfällig apostrophiert. Doch den Kommandante gab und gibt er gewiss nicht. Seine Forderung: Aufstand des christlichen Abendlandes gegen Unmenschlichkeit.

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19.03.2016, 08:30 Uhr
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