Schulen

Gegen Microsoft-Produkte im Digitalunterricht

Zahlreiche Verbände haben sich gegen den Einsatz von Microsoft-Produkten auf der Digitalen Bildungsplattform für die Schulen im Land ausgesprochen.

14.01.2021

Von LSW

Eine Schülerin erledigt am Computer Aufgaben für die Schule. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Stuttgart. Entsprechende Pläne des Kultusministeriums seien wegen mangelhaften Datenschutzes abzulehnen, teilten unter anderem der Landesschülerbeirat, der Landeselternbeirat, die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft und der Philologenverband am Mittwoch mit.

Vorteilhafter seien Open-Source Lösungen wie Moodle, Nextcloud und BigBlue Button für den digitalen Unterricht. Diese Produkte funktionierten bereits in vielen Schulen und machten den Einsatz von Microsoft-365-Werkzeugen überflüssig. Überdies sei es zwingend, dass Baden-Württemberg die digitale Souveränität behalte. Es dürfe sich nicht abhängig machen von einem Angebot wie Microsoft 365, weil es vom Anbieter oder der Regierung des Landes, wo dieser seinen Firmensitz habe, eingeschränkt oder abgeschaltet werden könne.

Darüber hinaus pochte auch die Verbraucherzentrale auf die Nutzung einer quell-offenen und datenschutzkonformen digitalen Infrastruktur. dpa

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Erstellt:
14. Januar 2021, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
14. Januar 2021, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 14. Januar 2021, 06:00 Uhr

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