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Kommentar zu Strafzöllen

Gefährlicher Furor

Mit Kriegsrhetorik sollte man vorsichtig sein. Doch was sich zwischen China und den USA abspielt, ist genau das: ein Handelskrieg.

07.07.2018

Von FELIX LEE

Berlin. Nur so lässt es sich in Worte fassen, wenn die beiden größten Volkswirtschaften sich mit immer neuen Strafzöllen attackieren. Es gibt nichts zu beschönigen: Der Welt droht ein Konflikt, wie es ihn in diesem Ausmaß seit den 1930er Jahren nicht mehr gab.

Schuld an dieser Eskalation hat US-Präsident Donald Trump. Ohne seine Annahme, sein Land sei übervorteilt worden und nur ein Handelskrieg könne die USA wieder nach vorne bringen, wäre der Konflikt nicht entbrannt. Doch das heißt nicht, dass Chinesen und Europäer unschuldig sind. China manipuliert seine Währung, schottet seine Märkte ab und benachteiligt ausländische Investoren. Auch Deutschland und die Schweiz haben allen Mahnungen zum Trotz nur wenig gegen ihre Exportüberschüsse unternommen.

Trump wird nicht nachgeben, bis die großen Exportnationen ihre Überschüsse wirklich abbauen. Je länger diese Länder das nicht so sehen wollen, desto größer wird der Schaden – für die gesamte Welt.

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Erstellt:
7. Juli 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
7. Juli 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 7. Juli 2018, 06:00 Uhr

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