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Gefährliche Lücken bei Prozessoren

26.03.2016
  • PRZI

In den meisten Smartphones stecken Prozessoren der US-Firma Qualcomm, die es mit ihren "Snapdragon"-Chips zum weltweiten Marktführer gebracht hat. Die große Verbreitung der hochintegrierten Chips könnte sich jetzt allerdings rächen. Wie der japanische IT-Sicherheitsanbieter Trend Micro

(http://www.trendmicro.de) berichtet, existieren zwei Sicherheitslücken, über die ein Angreifer Kontrolle über das Gerät erlangen kann.

So ist es laut dem Trend Micro-Forscher Wish Wu möglich, dass sich ein Angreifer den Root-Zugriff auf ein Android-Gerät mit "Snapdragon"-Chip verschafft. Der Angriff funktioniert dabei stets über eine bösartige App, wie Wu im Sicherheits-Blog von Trend Micro erläutert (http://blog.trendmicro.de/android-sicherheitsluecke-erlaubt-root-zugriff).

Dass die Bedrohung real ist, leugnet auch Google nicht, von dem das Betriebssystem Android stammt. Uneinigkeit besteht hingegen über das wahre Ausmaß. Laut einem Sicherheitsbulletin des Unternehmens betrifft eine der beiden Lücken lediglich die Android-Versionen 4.4.4 bis einschließlich 6.0.1.

Die Sicherheitsforscher von Trend Micro sind jedoch der Ansicht, dass die gefährliche Lücke auch in Geräten lauert, die mit Version 3.10 ausgestattet sind. Das größte Problem ist die langsame Verbreitung von Sicherheitspatches durch die Hersteller. Die Patches hat Google zwar längst veröffentlicht und für seine eigenen Geräte ausgerollt. Neben den Modellen Nexus 5, Nexus 6 sowie Nexus 6P von Google hat ihn bisher aber nur das Galaxy Note Edge von Samsung erhalten.

Dem größten Risiko dürften jedoch Nutzer ausgesetzt sein, deren Gerät mit einer hoffnungslos veralteten Android-Version arbeitet. Smartphones mit Android 3.1 etwa werden von ihren Herstellern längst nicht mehr unterstützt - sie sind einfach zu alt, der Support ist längst eingestellt. Daher wird es für sie vermutlich auch keinen Sicherheitspatch geben.

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26.03.2016, 08:30 Uhr
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