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Wellness

Geduldsspiel für die Fans des Neuner

Die Sanierung des Mineralbads Berg wird teurer als geplant. Die Arbeiten dauern vermutlich bis Mitte 2020.

11.10.2018

Von DANIEL GRUPP

Stuttgart. Die vielen Anhänger des Mineralbads Berg müssen sich in Geduld üben. Die Sanierung des ältesten existierenden Schwimmbads in Stuttgart zieht sich nach Einschätzung der Bauverwaltung bis Mitte 2020. Außerdem rechnet die Stadt damit, dass die Generalsanierung netto etwa 33,9 Millionen Euro kosten wird. Beim Baubeschluss im Juli 2016 waren noch Ausgaben von netto 29,4 Millionen Euro kalkuliert worden.

Im September 2016 haben die Arbeiten am Mineralbad begonnen. Sie sollten Ende 2018 abgeschlossen sein. Eine erste Verzögerung von einem halben Jahr trat auf, da die erforderliche Koordination mit dem Eisenbahnbundesamt und der Bahn länger als erwartet dauerte.

Das Neuner, wie viele Anhänger das Bad im Stadtteil Berg nach seinem Gründer Friedrich Neuner nennen, war 1856 eröffnet worden. Es speist sich aus sechs Heilwasserquellen. Eine dieser Schüttungen, die Mittelquelle, führte zur nächsten Verzögerung. Als Anfang 2018 der Unterbau der Bodenplatte des neuen Außenbeckens hergestellt wurde, zeigte sich, dass an unüblicher Stelle Wasser austritt. Daraufhin wurden die Arbeiten gestoppt und das Quellbauwerk gesichert. Zudem wurde die Quellfassung untersucht. Sie ist noch intakt.

Eine Begutachtung hat gezeigt, dass die Fassungen von vier Quellen weiterhin genutzt werden können. Die Süd- und die Westquelle müssen aber neu gefasst werden. Daniel Grupp

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Erstellt:
11. Oktober 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
11. Oktober 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 11. Oktober 2018, 06:00 Uhr

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