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Ganz neue Technik

05.12.2015
  • SWP

Schicht für Schicht Konventionelle Technik produziert komplizierte Bauteile durch Guss, Schmieden oder vielschichtige Bearbeitung (Zerspanung: Bohren, Fräsen) eines Materialblocks. Das grundsätzlich Neue beim 3D-Druck ("Additive Manufacturing") ist, dass er ein kompliziertes Bauteil buchstäblich von Grund auf aufbaut - wie ein Haus vom Fundament in die Höhe gebaut wird. Die festen Teile aus Metall, Kunst- oder anderen Stoffen werden dabei Schicht für Schicht aufgetragen. Das geht so: Aus verschiedenen Düsen wird feinstes Metall- oder in den allermeisten Fällen Kunststoffpulver in feinen Schichten von zumeist 0,05 Millimeter Stoffe aufgetragen; ein Laserstrahl schmilzt das Ganze gleichzeitig und baut auf diese Weise das Bauteil schrittweise auf.

Einscannen Voraussetzung dafür ist ein dreidimensionaler Bauplan, also eine Computerdatei, nach dem der Drucker arbeitet. Die Digitalisierung schafft auch dieses Problem: Ein Scanner durchleuchtet und zerlegt ein Objekt gewissermaßen optisch Schicht für Schicht in einen Bauplan, der 3D-Drucker baut das Objekt dann - wie oben beschrieben - wieder zusammen. Die Software, um 3D-Baupläne zu erstellen, wird inzwischen von den Herstellern der Drucker oft kostenlos mitgeliefert.

Anfänge Die neue Technologie ist Ende der Achtziger Jahre entstanden. Sie lieferte anfangs allerdings noch zu körnige Oberflächen. Vor allem aber waren die 3D-Maschinen noch zu teuer und arbeiteten zu langsam. Die kapitalintensive Flugzeugindustrie trieb die Entwicklung voran. Für Industriedesigner waren 3D-Drucker ebenfalls früh interessant, weil sie aus ihren Entwürfen auf diese Weise schneller und einfacher Prototypen anfertigen konnten. Auf konventionellem Weg musste und muss man dafür zur Herstellung in der Fabrik zurückgreifen.

Einsatzmöglichkeiten Generell gilt: Der 3D- Druck eignet sich für Einzelanfertigungen beziehungsweise für kleine Serien. Damit wird auch der Einbau von Ersatzteilen interessant. Der Markt hat sich inzwischen aufgespaltet in industrielle High-Tech-Fertigung (die Anlagen kosten hier bis zu einer Million Euro) sowie in einfache Geräte, die sich auch für den Hausgebrauch eignen. Sie sind inzwischen für unter 1000 Euro zu haben. hes

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05.12.2015, 08:30 Uhr
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