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Game Night

Game Night

In der Action-Komödie sollen Freunde einen Kriminalfall lösen, bei dem sich Realität und Spiel zu einem mörderischen Spaß vermischen.

Game Night
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USA 2018

Regie: Jonathan Goldstein, John Francis Daley
Mit: Jason Bateman, Rachel McAdams, Kyle Chandler

100 Min. - ab 12 Jahren

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26.02.2018

Von Verleihinfo

Inhalt: Eine Gruppe von Freunden, darunter Max (Jason Bateman) und Annie (Rachel McAdams), trifft sich regelmäßig zu Spieleabenden. Für eines dieser Treffen hat Max‘ Bruder Brooks (Kyle Chandler) als Überraschung ein ganz besonderes Spiel parat: Die Gäste sollen gemeinsam einen Entführungsfall aufklären. Der Aufwand geht sogar so weit, dass Brooks falsche Gangster und FBI-Agenten angeheuert hat. Also wundern sich die drei teilnehmenden Pärchen auch nicht, als plötzlich maskierte Bewaffnete das Haus stürmen und Brooks entführen - das scheint zum Programm zu gehören. Begeistert beginnen sie mit ihren Ermittlungen. Doch sie merken schnell, dass nicht alles inszeniert ist und aus dem scheinbar harmlosen Spiel blutiger Ernst werden könnte. Bald tappen die überforderten Mitspieler völlig im Dunkeln, haben aber erstaunlicherweise so viel Spaß wie schon lange nicht mehr.

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Erstellt:
26. Februar 2018, 20:23 Uhr
Aktualisiert:
26. Februar 2018, 20:23 Uhr
zuletzt aktualisiert: 26. Februar 2018, 20:23 Uhr

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Peter Dorn 05.05.201820:07 Uhr

Der Film ist lächerlich mutlos und flach, im besten Fall noch nett.
Und das auf drei Ebenen:
Die Story ist trotz der doppelten Pointe schon im Trailer vorhersehbar. Der Film kann zu keiner Zeit aus seiner Grundidee, Raterunde wird zur Krimirunde, Kapital schlagen
Die Witze sind so prickelnd wie ein Glas Wasser aus der Regentonne: Der Running Gag mit Denzel Washington als Beischläfer ist jedenfalls kaum mehr zu unterbieten.
Der Schnitt ist das Grausamste. Während Zwischenszenen meist rasch verknüpft werden, gibt es bei jedem Witzchen diese kleinen Pausen, in denen die Schauspieler und die Regisseure zu fragen scheinen, habt ihr’s kapiert? Sind wir nicht klasse? Beispiel gefällig: Rachel McAdams operiert ohne Narkose an Jason Batemans Unterarm, sie trifft auf etwas Hartes, hölzern Klingendes, „Was ist das?“ *Pause*“Hörst du das?“ *Pause*Er (als hätte er Harnverhaltung): „Was ist das für ein Geräusch?“ *Pause* „Ist das für ein Geräusch?“ *Pause* „Die Kugel?“ *Pause*Sie (mit riesig aufgerissenem Mund): „Der Unterarmknochen!“ *Pause* …. Und so geht es weiter. Figuren wie aus einem Warner Brother Cartoon, aber nicht Bugs Bunny oder Daffy Duck, sondern die Langweiler Elmer Fudd oder Wacky Worm.
Die beste Szene ist noch die, in der Bateman die Gelegenheit hat, das Huldigungszimmer seines Nachbarn, des auf den Hund gekommene Polizisten, zu zerlegen. Beginnt auch ganz vielversprechend, weißes Hündchen blutig gefärbt, Devotionalien an der Wand blutig gesprenkelt, Lieblingsstatue zerdeppert – und dann hört es auf. Man kann nur seufzen, wenn man sich überlegt, was die Coen-Brüder daraus gemacht hätten. Von wegen „dunkel-humorige“ Komödie! Der Film ist weder lustig noch makaber. Er ist nur lächerlich.

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