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Roboterbau

Gabriel macht Weg frei für Kuka-Übernahme

18.08.2016
  • DPA

Berlin. Der Weg für die Übernahme des Roboterbauers Kuka durch den chinesischen Elektrogerätehersteller Midea ist frei. Das Bundeswirtschaftsministerium hat die Übernahme geprüft und wird keine weiteren Schritte einleiten, wie ein Sprecher des sozialdemokratischen Ministers Sigmar Gabriel sagte. Er bestätigte damit einen Bericht des „Bayerischen Rundfunks“.

Das Ministerium werde kein förmliches Prüfverfahren nach dem Außenwirtschaftsrecht zu eröffnen, so der Sprecher. Die Überprüfung habe keinen Anhaltspunkt dafür ergeben, dass durch die Übernahme die öffentliche Ordnung oder Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland gefährdet werde.

Nach dem Außenwirtschaftsrecht kann das Ministerium einen Verkauf unter die Lupe nehmen, wenn ein Investor aus einem Nicht-EU-Staat mindestens 25 Prozent der stimmberechtigten Anteile an einem deutschen Unternehmen erwirbt. Dann kann geprüft werden, ob dies „die öffentliche Ordnung oder Sicherheit“ Deutschlands gefährdet. Die Übernahme kann untersagt werden, möglich sind Auflagen.

Der Elektrogeräte-Hersteller Midea hat Kuka zu knapp 95 Prozent übernommen. Die Übernahme will er bis März 2017 abschließen. Kuka ist auf Roboter für die Industrie – insbesondere in der Autoproduktion – spezialisiert.

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18.08.2016, 06:00 Uhr
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