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Berlin

Gabriel beim Wachstum etwas vorsichtiger

Die deutsche Wirtschaft bleibt trotz schwächelnder Weltwirtschaft auf Wachstumskurs und steuert aus Sicht der Bundesregierung auf einen Beschäftigungsrekord zu. Für das laufende Jahr korrigierte sie zwar das Konjunkturplus leicht von 1,8 auf 1,7 Prozent und ist damit etwas vorsichtiger als führende Wirtschaftsforscher.

15.10.2015
  • DPA

Berlin Für 2016 rechnet Schwarz-Rot weiter mit einem Zuwachs der Wirtschaftsleistung um 1,8 Prozent sowie einer Rekordzahl von über 43 Mio. Erwerbstätigen.

Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) sagte nach der Vorlage der Herbstprognose in Berlin, die gute und robuste Vorhersage sei auch eine gute Voraussetzung dafür, die Integration von Flüchtlingen in Deutschland zu schaffen. "Dabei hilft uns die gute wirtschaftliche Entwicklung, und dabei wird es auch bleiben", sagte der Vizekanzler.

Die zusätzlichen Milliarden-Beträge für Schulen, Kitas und Bildung als Reaktion auf die Flüchtlingszahlen wirkten wie ein kleines Konjunkturprogramm. "Aber das wird eher im nächsten Jahr eine Rolle spielen", sagte Gabriel. Dies koste zwar Geld. Viel teurer werde es aber, wenn man keine Kinder habe. "Die Investition jetzt in die Kinder der Flüchtlingsfamilien, das ist eine Investition, die dem Land viel Geld sparen wird." Erwartete Steuerausfälle für den Staat in Folge des VW-Abgasskandals seien bereits berücksichtigt.

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15.10.2015, 12:00 Uhr
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