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Frühes Tor spielt TSG in die Karten

Fußball: Tübingen beim 3:1 vor der Pause stark

Keine zwei Meinungen gab es am Samstag bei den beiden Trainern nach dem Spiel: Der 3:1 (2:1)-Derbysieg der TSG Tübingen bei der Spvgg Mössingen war verdient – vor allem, weil die Gäste im ersten Durchgang das spielbestimmende Team waren.

05.10.2015
  • david scheu

Mössingen. Auf drei Position hatte TSG-Coach Michael Frick seine Mannschaft im Vergleich zur Vorwoche umgestellt, der markanteste Wechsel war sicherlich der zwischen den Pfosten: Antonio Fierravanti fand sich nach seinen Patzern gegen den SV Zimmern auf der Bank wieder, für ihn spielte Daniel Baumann. „Wir haben zwei gleichwertige Torhüter, von denen eben nur einer spielen kann. Antonio hat die Entscheidung gut aufgenommen“, sagte Frick. Baumann bescheinigte er eine gute Leistung gegen Mössingen – auch wenn er nicht allzu viele Möglichkeiten bekam, sich auszuzeichnen: Zu dominant agierten die Tübinger vor allem in der Anfangsphase, liefen die Mössinger immer wieder tief in deren Hälfte an und provozierten so ein ums andere Mal Ballgewinne in Tornähe.

Der frühen Führung durch Lukas Fetzer, der in der 2. Minute nach einem Steilpass den Mössinger Schlussmann Ali Öztürk umkurvte und sicher zum 1:0 abschloss, hätte in den folgenden Minuten noch der eine oder andere Treffer folgen können. „Nach dem frühen Gegentor waren wir nicht gut im Spiel und haben eigentlich nur reagiert“, sagte Spvgg-Coach Patrick Kaupp nach der Partie. Vor allem habe seine Mannschaft zu viele Diagonalbälle hinter die Viererkette zugelassen. „Das ist gegen die schnellen Tübinger Angreifer natürlich Gift.“ Als TSG-Stürmer Jonas Frey nach einem langen Ball in der 41. Minute Öztürk mit einem Heber zum 2:0 überwand, schien die Partie eine klare Sache zu werden. Doch Mössingen hatte noch vor der Pause eine Antwort parat: Kevin Schneider verkürzte in der 43. Minute auf 1:2, als er eine Flanke von Kapitän Florian Stopper aus kurzer Distanz einnickte.

Trainer Kaupp: Immer wieder dumme Tore

Mit dem Anschlusstreffer im Rücken kämpfte sich die Sportvereinigung in der zweiten Hälfte vor 150 Zuschauern ins Spiel. Die Folge: Kaum Spielfluss und eine TSG, die lange nicht mehr so dominant agierte wie im ersten Spielabschnitt. „Da haben wir unseren Plan nicht mehr zu hundert Prozent durchgezogen und das Mössinger Spiel mitgespielt“, kritisierte Frick. Sein Gegenüber Kaupp sah indes nach dem Wiederanpfiff die stärkste Phase seines Teams und lobte vor allem dessen Mut und Präsenz.

Gefährlich war Mössingen vor allem nach Freistößen und langen Einwürfen, zu richtigen Großchancen reichte es aber nicht. So sorgte Frey in der 73. Minute mit seinem zweiten Treffer für die Entscheidung, als er nach einem abgeblockten Schuss von Lars Lack aus dem Gewühl heraus traf. „Das Gegentor ärgert mich unheimlich“, bilanzierte Kaupp: „Die Situation können wir zwei, drei Mal bereinigen. Schon gegen die Young Boys haben wir zwei Treffer kassiert, weil wir den zweiten Ball nicht klar klären.“

Spvgg Mössingen: Öztürk, Fuoß, Haas, Pflumm, Stopper, Toninger (82. Camur), Löffler (73. Oman), Dagistan, Imperatore (41. Knop), Kiran (46. Heinzelmann), Schneider.

TSG Tübingen: Baumann, Schmetzer (70. Mösinger), Luib, Knoll, Bischoff, Lapaczinski (74. Kurbardovic), Heinzler (86. Hanuman), Rauscher (64. Gottschalk), Fetzer, Lack, Frey.

Fußball: Tübingen beim 3:1 vor der Pause stark
In Mössingen kaum zu stoppen: Der zweifache TSG-Torschütze Jonas Frey. Bild: Ulmer

Getrennte Wege nach über fünf Jahren gehen die Spvgg Mössingen und ihr langjähriger Torwart- und Assistenztrainer Arthur Istvan, der vor dem Spiel gegen Tübingen offiziell verabschiedet wurde. Seit 2010 war Istvan für die Sportvereinigung tätig und kümmerte sich unter anderem auch um die Nachwuchstorhüter. Nach der Trennung von Trainer Matthias Jedele in der vergangenen Saison sprang er zudem kurzzeitig als Trainer der Landesliga-Mannschaft ein. Die Spvgg Mössingen bedankte sich bei Istvan für sein Engagement und wünschte ihm für seinen weiteren Weg alles Gute.

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05.10.2015, 12:00 Uhr
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