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Stuttgart/Künzelsau

Fund von Fipronil-Eiern - Ursachenforschung ohne Ergebnis

Mehr als drei Monate nach dem bislang einzigen Fund von Fipronil belasteten Eiern in Baden-Württemberg ist noch immer unklar, auf welche Weise der Stoff in die Nahrungskette gelangte.

22.11.2017
  • dpa/lsw

Stuttgart/Künzelsau. Es habe sich bislang keine Quelle ermitteln lassen, sagte eine Sprecherin des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz in Stuttgart. Die Ursachenforschung habe kein Ergebnis gebracht. «Es wurde jeder Stein umgedreht. Aber leider lässt sich nicht mehr nachvollziehen, wie das Fipronil in die Eier gelangen konnte», fügte sie hinzu.

Mittlerweile ist der Stall des betroffenen Betriebs im Hohenlohekreis nicht mehr gesperrt. «Das zuständige Veterinäramt hat aber weiterhin ein Auge auf den Betrieb», sagte die Sprecherin des Ministeriums.

Das Pestizid Fipronil war am 18. August in zwei Proben nachgewiesen worden. Es ist laut den Behörden der bislang einzige Vorfall in Baden-Württemberg. Eine Gesundheitsgefahr bestehe nicht, hieß es. Das Unternehmen hatte den Vorfall bedauert und die Eier aus dem Handel genommen. Auch in Niedersachsen waren Produkte mehrerer landwirtschaftlicher Betriebe mit Fipronil belastet gewesen.

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22.11.2017, 06:25 Uhr | geändert: 22.11.2017, 05:10 Uhr
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