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Kulturhauptstadt

Fünf weiter: Aus für Dresden

Chemnitz, Hannover, Hildesheim, Magdeburg und Nürnberg schaffen es auf die Shortlist.

13.12.2019

Von DPA/EPD

Berlin. Dresden, Gera und Zittau, sind draußen. Chemnitz, Hannover, Hildesheim, Magdeburg und Nürnberg können sich weiterhin Hoffnung auf den Titel einer europäischen Kulturhauptstadt 2025 machen. Sie schafften es im Auswahlverfahren auf die Shortlist.

Im Herbst 2020 soll die Stadt bestimmt werden, die für Deutschland im Jahr 2025 eine der beiden Kulturhauptstädte Europas sein soll. Die zweite Kulturhauptstadt 2025 stellt Slowenien.

Die zwölfköpfige europäische Jury unter Vorsitz der österreichischen Kultur- und Kreativberaterin Sylvia Amann hatte die jeweils 60-seitigen Bewerbungsbücher (englisch: bid book) und Präsentationen der Städte in den vergangenen beiden Tagen bewertet.

Die Kommunen haben nun bis zum 31. Juli Zeit, ihr Bewerbungsbuch zu überarbeiten und auf 100 Seiten zu konkretisieren. Im September wird die Jury die Städte besuchen und dann den Sieger küren.

Die Präsentationen der acht Bewerberstädte seien allesamt sehr beeindruckend gewesen, sagte die Jury-Vorsitzende: „Alle acht Bewerbungen haben durch eine hohe künstlerische und konzeptionelle Qualität überzeugt.“

Strategien weiterverfolgen

Amann wie auch der Generalsekretär der Kulturstiftung der Länder, Markus Hilgert, und der bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Bernd Sibler (CSU), als Vertreter der Kultusministerkonferenz appellierten an Dresden, Gera und Zittau, die für den Bewerb entwickelten Kulturentwicklungsstrategien trotz des Ausscheidens weiter zu verfolgen.

Sachsen-Anhalts Kulturminister Rainer Robra (CDU) freute sich für Magdeburg. Das geradezu wagemutige Motto „Out of the Void – Raus aus der Leere“ sei aufgegangen, sagte Robra. Jubel auch in Nürnberg: „Wir freuen uns riesig. Die Entscheidung der Jury beweist, dass wir die Themen und den Slogan der Bewerbung richtig gesetzt haben“, sagte der Leiter des Bewerbungsbüros, Hans-Joachim Wagner.

Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay jubelte: „Wir haben alles gegeben und sind mit unserer sehr eigenen, mutig-kreativen Bewerbung bewusst ins Risiko gegangen: Nur wer Neues wagt, kann Neues entstehen lassen“, sagte der Grünen-Politiker.

Die jüngste europäische Kulturhauptstadt aus Deutschland war Essen mit dem Ruhrgebiet (2010). Davor wurden Weimar (1999) und West-Berlin ausgezeichnet (1988). Dieses Jahr schmücken sich das italienische Matera und das bulgarische Plowdiw mit dem Titel, für nächstes Jahr bereiten sich das kroatische Rijeka und das irische Galway vor. dpa/epd

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Erstellt:
13. Dezember 2019, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
13. Dezember 2019, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 13. Dezember 2019, 06:00 Uhr

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