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Mobilität

Fünf Millionen Euro für Ladestationen

„Haus und Grund“ fordert einen städtischen Zuschuss für private Investitionen in Infrastruktur für Elektroautos.

10.10.2019

Von DGR

Stuttgart. Um die E-Mobilität voranzubringen, könne die Landeshauptstadt mehr tun, findet der Immobilienbesitzerverein „Haus und Grund“ (H&G). Die Stadt soll in die „Förderung privater, wohnungsnaher Lade-Infrastruktur einsteigen“, fordert der H&G-Vorsitzende Klaus Lang. Andere Kommunen würden dies tun, so eine Mitteilung.

Der Gemeinderatsbeschluss, bis 2021 weitere 320 Ladesäulen in Stuttgart aufzustellen, sei zwar positiv, „bringt die E-Mobilität in unserer Stadt aber noch nicht entscheidend weiter“, sagt Lang. Er bezieht sich auf eine Studie des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft. Derzufolge fänden 85 Prozent der Ladevorgänge zuhause oder am Arbeitsplatz statt. Es sei also überfällig, dass die Stadt private Ladeinfrastruktur fördert.

Der Verein verweist auf den Wohnungsbestand. Von 220 000 Mietwohnungen seien 145 000 in privater Hand, oft werde eine Garage vermietet. Wenn die Stadt Genossenschaften oder Unternehmen fördere, gehe das an der hiesigen Struktur vorbei. H&G fordert, dass 5000 private Ladestellen mit jeweils bis zu 1000 Euro gefördert werden. Die Stadt soll dafür also fünf Millionen Euro reservieren. dgr

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Erstellt:
10. Oktober 2019, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
10. Oktober 2019, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 10. Oktober 2019, 06:00 Uhr

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