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7:1 - BVB demütigt den SC Paderborn

Führung des Außenseiters nach einem schweren Patzer von Roman Bürki beeindruckt die Borussen nicht

Wenig Federlesen mit dem "Tiger". Borussia Dortmund schlug im Pokal den von Stefan Effenberg trainierten Zweitligisten SC Paderborn klar mit 7:1.

29.10.2015
  • DPA

Dortmund Drittes Spiel, erste Niederlage - und das gleich heftig. Auch Stefan Effenberg kann beim SC Paderborn keine Fußball-Wunder bewirken. Mit einem deutlichen 1:7 (1:3) in Dortmund ging die bisherige Erfolgsserie des vor gut zwei Wochen mit großem Medienrummel vorgestellten Trainernovizen zu Ende. Vor 74 605 Zuschauern im Signal Iduna Park zeigten Adrian Ramos (25. Minute), Gonzalo Castro (30., 58.), Shinji Kagawa (43.), Ilkay Gündogan (55., Foulelfmeter), Lukasz Piszczek (87.) und Henrikh Mkhitaryan (89.) am Mittwoch in der 2. Runde des DFB-Pokals Effenberg und Paderborn deutlich die Grenzen auf.

Trotz eines schweren Patzers von Torwart Roman Bürki, den Srdjan Lakic zur überraschenden Führung der Gäste genutzte hatte (21.), ließ sich Borussia Dortmund auf dem Weg Richtung Pokalfinale nicht aufhalten. Nur in der Startphase hielt sich der Außenseiter an die Versprechen von Chef Effenberg, der in der 2. Liga mit Siegen gegen Braunschweig und beim 1. FC Union in seine Trainer-Karriere gestartet war. "Wir werden mit Sicherheit nicht nur verteidigen, dazu habe ich gar nicht die Typen", hatte Effenberg selbstbewusst erklärt.

Daniel Brückner, Mahir Saglik und Süleyman Koc setzten die Vorgaben ihres Chefs zunächst um: Der Außenseiter kam mit guten Kontern zu den ersten Möglichkeiten. Für die zwischenzeitlichen Belohnung sorgte Borussen-Torwart Bürki, der wie auch in der Liga den Vorzug vor Roman Weidenfeller bekommen hatte. Erst leistete sich der Schweizer einen fahrlässigen Abwurf auf Gündogan, der den Ball nur zu Bürki zurückspielen kann. Dann vertändelte der Dortmunder Keeper das Streitobjekt. Lakic bedankte sich. "Diese Initialzündung hätte es nicht gebraucht - ich bin froh, dass meine Kollegen den Fehler ausbügeln konnten", sagte Bürki.

Der Schock erwies sich für den Favoriten als Muntermacher, wie auch Dortmunds Trainer Thomas Tuchel hinterher feststellte: Vor allem Castro, der noch vor der Pause zwei Tore vorbereitete und insgesamt zwei selbst erzielte, zerstörte schnell Effenbergs Hoffnung auf eine Pokalsensation. Für den SC Paderborn wurde es am Ende noch eine Demütigung.

Führung des Außenseiters nach einem schweren Patzer von Roman Bürki beeindruckt die Borussen
Zwei Treffer erzielte er selbst, zwei weitere bereitete er vor. Der Dortmunder Gonzalo Castro (in Gelb-Schwarz/Mitte) war gegen Paderborn gut drauf. Foto: Eibner

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29.10.2015, 12:00 Uhr
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