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ROTTENBURG

Frisierte Mofas und Roller aus dem Verkehr gezogen

(tol). Allein sechs Mofas und Roller hat die Rottenburger Polizei in der vergangenen Woche aus dem Verkehr gezogen. Deren Fahrer rasten damit bis zu 80 km/h durch die Gegend, obwohl die Zweiräder eigentlich nur eine Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h fahren dürften.

19.09.2007

Nicht nur wegen überhöhter Geschwindigkeit, sondern auch wegen seiner rücksichtslosen Fahrweise fiel am Montagmorgen vergangener Woche ein 18-jähriger Rollerfahrer im Weggental auf. Der junge Mann fuhr auf einem gesperrten Weg und gefährdete laut Zeugenangaben zwei Joggerinnen, die eilends zur Seite springen mussten, um nicht angefahren zu werden. Auch eine Spaziergängerin konnte dem rasenden Rollerfahrer gerade noch rechtzeitig ausweichen.

In der Königstraße traf die Polizei den jungen Mann an und stellten den Roller sicher. Er wird nun auf technische Veränderungen hin überprüft. Der Fahrer bekommt eine Anzeige - unter anderem wegen Straßenverkehrsgefährdung.

Auf der L 385 in Richtung Dettingen war am vergangenen Donnerstag, 13. September, gegen 18.30 Uhr ein 17-Jähriger mit seinem Kleinkraftrad unterwegs. Die Tachonadel des Streifenwagens zeigte 80 km/h. Der junge Mann hatte keine Fahrerlaubnis, sein Gefährt hatte er technisch verändert und damit schneller gemacht. Zwei Rollerfahrer, die am Freitag, 14. September, von der Polizei kontrolliert wurden, hatten ihren Roller ebenfalls frisiert.

Weiter kontrollierten die Beamten einen 15-Jährigen. Er war in der Gartenstraße mit 70 km/h unterwegs. Und ein 18-Jähriger versuchte, sich durch Flucht der Kontrolle zu entziehen. Mit 80 km/h raste er den Beamten zunächst davon, letztendlich aber vergebens. In der Tübinger Straße stellte ihn die Streife. Zu spät kam ihm die Einsicht, dass seine Flucht wohl keine gute Idee gewesen sei.

Ein 17-Jähriger war dann am Samstag, 15. September, gegen 1 Uhr unterwegs. Er hatte keine gültige Fahrerlaubnis.

Bei einer Geschwindigkeitsmessung im Dettinger Täle fiel am Sonntagmittag ein Rollerfahrer mit einer Geschwindigkeit von 56 km/h auf. Der 15-Jährige hatte, wie sich herausstellte, seinen Roller aufgemotzt und konnte lediglich eine Prüfbescheinigung vorzeigen.

In nahezu allen Fällen waren die Zweiräder technisch so verändert worden, dass sie wesentlich schneller fuhren. Durch solche Maßnahmen erlischt nicht nur die Betrieberlaubnis, sondern unter Umständen auch der Versicherungsschutz, was bei einem Verkehrsunfall üble Folgen nach sich ziehen kann, warnt die Polizei.

Die jugendlichen Fahrer seien meist nur im Besitz einer Prüfbescheinigung für Mofas. Wenn sie mit ihren schneller gemachten Vehikeln unterwegs sind und erwischt werden, müssen sie mit einer Anzeige bei der Staatsanwaltschaft wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis rechnen. Zudem droht ihnen ein hohes Bußgeld, möglicherweise mit Arbeitsstunden und der Auflage, an einem Verkehrsunterricht teilzunehmen.

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19.09.2007, 12:00 Uhr
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