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Fußball

Freiburg will «Überraschung» in Berlin

Vor dem letzten Viertel der Bundesliga-Saison spricht viel für einen Klassenverbleib des SC Freiburg.

08.03.2018
  • dpa/lsw

Freiburg. Die Partie bei Hertha BSC am Samstag ist das erste von sieben Duellen mit direkten Konkurrenten im Abstiegskampf. Gegen die Spitzenclubs der Fußball-Bundesliga hat der SCF bereits fast alle Spiele hinter sich gebracht und dabei bemerkenswert viele Punkte geholt. «Wir haben eine Ausgangssituation, die respektabel ist», sagte Trainer Christian Streich am Donnerstag. Ein zusätzliches Plus: Die Zahl der verletzten Profis ist drastisch gesunken.

Nur der Langzeitverletzte Florian Niederlechner (Kniescheibenbruch) ist weiterhin mit Reha-Maßnahmen beschäftigt. Vier Monate nach seinem Innenbandriss ist Mittelfeldspieler Mike Frantz wieder eine Option. Der Führungsspieler könne nach seiner Knieverletzung am Samstag (15.30 Uhr/Sky) in den Kader zurückkehren, sagte Streich. Ein Kandidat für die Startelf ist er noch nicht.

Die Mittelfeldspieler Nicolas Höfler und Yoric Ravet dürfen sich dagegen Chancen auf einen Einsatz von Beginn an ausrechnen. «Beide sind Optionen für die Startelf», kündigte Streich an. Der Coach hatte beide zuletzt auch beim 0:4 gegen den FC Bayern München eingewechselt, «um die spielerische Komponente zu stärken».

Die war bei den Freiburgern auch schon in den Partien davor nicht so, wie es sich der Trainer wünschte. Deshalb sei es jetzt vor allem wichtig, «Stabilität zu haben, einen enormen Willen und eine gute taktische Ausrichtung». Die Berliner stehen als Zwölfter einen Platz vor den Freiburgern und haben zwei Punkte mehr.

Den Bayern hat der Club aus der Hauptstadt zuletzt zwar ein Unentschieden abgetrotzt, aber seit drei Spielen auch kein Tor mehr erzielt. « , sagte Streich. Das war auch im letzten Heimspiel der Fall, als Mainz in der Hauptstadt mit 2:0 gewann. Weil der FSV mit einer Dreierkette Erfolg hatte, ist das auch für Streich eine Möglichkeit am Samstag.

Nach dem 1:1 im Hinspiel will der Sport-Club dieses Mal drei Punkte holen. Angesichts eines deutlichen Chancenplus ärgerten sich die Freiburger damals über das Remis nach zwei Elfmetertoren.

In der Vorbereitung auf das Rückspiel konzentrierte sich Streich aber mehr auf die Spiele der Berliner in den vergangenen Wochen, in denen sie «innerhalb kurzer Zeit sehr unterschiedliche Leistungen» gezeigt hätten. Streich hofft, dass Hertha wieder einen schwächeren Tag hat und seine Mannschaft an ihre «guten Ergebnisse gegen gute Mannschaften» anknüpfen kann. Ein Sieg gegen den FC Bayern sei eine Sensation, sagte Streich. «Wenn man gegen Berlin gewinnt ist es eine Überraschung.»

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08.03.2018, 22:39 Uhr | geändert: 08.03.2018, 16:10 Uhr
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