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Europol

Frauen und schwere Verbrechen

Europäische Strafverfolgungsbehörde hofft mit neuer Plattform auf Erfolge bei Fahndung nach Straftäterinnen.

19.10.2019

Von AFP

Den Haag. Suchaktion mit Gruselfaktor: Die EU-Strafverfolgungsbehörde Europol erhofft sich von einer neuen interaktiven Plattform wichtige Hinweise auf den Verbleib der meistgesuchten Straftäterinnen der EU. Die am Freitag gestartete Kampagne „Crime has no gender“ (Kriminalität hat kein Geschlecht) zielt zudem darauf ab, Menschen für von Frauen begangene Verbrechen zu sensibilisieren.

Oft trauten die Menschen Frauen schwere Straftaten nicht zu – dabei seien die von ihnen begangenen Verbrechen „genauso schwerwiegend wie jene von Männern begangenen“, sagte Europol-Sprecherin Tine Hollevoet in Den Haag. Die auf der Plattform eumostwanted.eu/crimehasnogender aufgeführten Straftäterinnen werden unter anderem wegen Mordes, Menschen- und Drogenhandels gesucht.

Insgesamt sind auf der in düsteren Farben gehaltenen Website die Geschichten von 21 von EU-Staaten gesuchten Menschen aufgelistet. 18 von ihnen sind Frauen. Nutzer sehen zunächst nur das Bild eines maskierten Verdächtigen, das sie anklicken können. Während des Herunterscrollens erfahren sie, weshalb der oder die Verdächtige gesucht wird. Erst ganz zum Schluss wird das Geschlecht der gesuchten Person enthüllt. Die Erfahrung zeige, dass die Wahrscheinlichkeit, einen flüchtigen Kriminellen zu schnappen, größer sei, wenn mehr Menschen das Bild des Gesuchten sähen. afp

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Erstellt:
19. Oktober 2019, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
19. Oktober 2019, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 19. Oktober 2019, 06:00 Uhr

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