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Brause-Firma findet keinen Motorenpartner

Formel 1 zittert vor Red-Bull-Ausstieg

Steigt der einstige Primus Red Bull am Ende der Saison aus? Das Horrorszenario für die Formel 1 hält die Rennserie weiter in Atem.

21.10.2015
  • SID

Austin Die Formel 1 ist in Aufruhr. Wieder einmal. Red Bull, das erfolgreichste Team dieses Jahrzehnts, vier Mal in Serie mit Sebastian Vettel am Steuer Weltmeister, droht damit, nach der Saison auszusteigen. Es wäre das Horrorszenario schlechthin für die ohnehin kriselnde Formel 1.

"Das Fallbeil ist schon aufgestellt", sagt der ehemalige Red-Bull-Pilot Mark Webber: "Aber ich hoffe, es fällt nicht." Doch der Brause-Rennstall und sein Juniorteam Toro Rosso haben nach der schmutzigen Scheidung von Renault noch immer keinen neuen Motorenpartner für 2016 gefunden. Mercedes und Ferrari haben bereits abgewunken, um einen direkten Konkurrenten nicht zu stärken. Und so werden die Optionen vor dem Großen Preis der USA (Sonntag, 20 Uhr/RTL und Sky) immer weniger.

"Wir arbeiten an vielen verschiedenen Szenarien. Wir müssen eine Lösung finden", sagt Red-Bull-Teamchef Christian Horner, dessen Handy nicht mehr stillsteht: "Dieses Team ist einfach zu gut, um nicht mehr in der Formel 1 zu sein." Längst hat sich auch der mächtige Chefpromoter Bernie Ecclestone in die Verhandlungen eingemischt. Der Brite kann sich ein weiteres Schrumpfen des Fahrerfeldes einfach nicht leisten. "Red Bull wird einen Motor bekommen. Ich bin sicher, sie fahren 2016 beim Saisonstart in Melbourne", sagt Ecclestone. Bis Ende des Monats soll eine Entscheidung fallen.

Es ist ein großes Pokerspiel. Und wie immer in der Formel 1 geht es um Macht, Millionen und Eitelkeiten. "Entweder wir erhalten einen konkurrenzfähigen Motor oder wir steigen aus", sagt Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz, der keine Lust mehr auf das Hinterher-Fahren wie in dieser Saison hat. Und so wurde der eigentlich bis 2016 laufende Vertrag mit Renault aufgelöst. Was den Franzosen ganz recht sein durfte, schließlich hatten sie keine Lust mehr, sich damit beschimpfen zu lassen, wie unfähig sie doch seien.

Wie nahezu das ganze Fahrerlager hofft auch Vettel, dass der Ausstieg nicht Realität wird. Die Formel 1 ohne Red Bull wäre "ein riesiger Verlust", sagt der Heppenheimer, der mit den Bullen von 2010 bis 2013 den WM-Titel gewann. "Unterm Strich glaube ich nicht, dass es soweit kommen wird", sagt Vettel. Bis die Verträge nicht unterschrieben sind, bleibt die Formel 1 jedoch erst einmal in Aufruhr.

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21.10.2015, 12:00 Uhr
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