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Diesel und Regen · "Schweinerei" in Sotschi

Formel-1-Training wird zur Farce · Hülkenberg mit Bestzeit

Der Trainingsbetrieb in Sotschi ist empfindlich gestört worden. Ein defektes Reinigungsfahrzeug verschmutzte die Strecke, später kam Regen hinzu.

10.10.2015
  • SID

Sotschi Ein deutsches Formel-1-Trio ist am schnellsten durch den Olympiapark von Sotschi gerutscht, hat im freien Training zum Großen Preis von Russland aber wie der Rest des Feldes kaum Erkenntnisse gesammelt - ein schmieriger Dieselfilm auf der Strecke und starke Regengüsse verwandelten den Auftakt in eine Farce. "Was für eine Schweinerei", funkte Sebastian Vettel angesichts des Zustandes der Strecke an die Box.

Nico Hülkenberg setzte in 1:44,355 Minuten schon am Vormittag die Bestzeit vor Vizeweltmeister Nico Rosberg (1:44,407) im Mercedes und Ferrari-Pilot Vettel (1:44,498). "Das war kein besonders nützlicher Tag", sagte Rosberg: "Immerhin konnte ich noch ein paar Starts üben. Wir müssen jetzt alles aus dem dritten Training am Samstagmorgen herausquetschen." Titelverteidiger und WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton (1:45,691) landete im anderen Mercedes-Silberpfeil nur auf dem siebten Rang - bleibt vor dem Qualifying heute (14 Uhr/RTL) und dem Rennen am Sonntag (13 Uhr) aber dennoch der Favorit auf den Sieg beim zweiten Formel-1-Rennen auf russischem Boden.

Kurz vor Beginn der ersten Session am Morgen hatte ein Wartungsfahrzeug in mehreren Kurven Diesel verloren, die Reinigungsarbeiten verzögerten den Beginn zunächst um 30 Minuten. Der Film aus Wasser und Dieselresten sorgte in den folgenden 60 Minuten dafür, dass kaum aussagekräftige Runden gedreht werden konnten. Vettel beschwerte sich mit deutlichen Worten über die Verhältnisse. Erst gegen Ende der Session wurde es besser, "ich bin nur zum Spaß noch ein paar Runden gefahren", sagte Vettel. "Gelernt haben wir heute gar nichts", fügte sein Teamkollege Kimi Räikkönen an.

Zumindest deutete sich am Vormittag aber das an, was viele neutrale Fans gehofft hatten: Mercedes scheint auf der ungewöhnlichen Strecke rund um die Sportstätten der Winterspiele von 2014 nicht so dominant zu sein, wie anderswo. Die weichen Reifen von Pirelli und das Layout mit einigen fast eckigen Kurven könnten Ferrari und Vettel entgegenkommen, bei ähnlichen Verhältnissen hatte er im September in Singapur souverän gewonnen.

Die Nachmittags-Einheit fiel dann komplett ins Wasser. Da für den Rest des Wochenendes trockene Verhältnisse erwartet werden, gingen lediglich acht Autos auf die Strecke. Die Zeiten waren auf der nassen Strecke deutlich langsamer als am Vormittag.

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10.10.2015, 12:00 Uhr
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