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Rosberg will sich noch nicht geschlagen geben

Formel 1: Mercedes-Pilot hält sich ungeachtet aller Pannen im Titelkampf am letzten Strohhalm fest

Obwohl Nico Rosberg noch selbst um die Formel-1-Krone mitfährt, muss er vielleicht seinen Teamrivalen Lewis Hamilton zum WM-Titel verhelfen.

24.10.2015
  • SID

Austin Nico Rosberg tat überrascht. "73 Punkte?", fragte der Mercedes-Pilot, als könne er es nicht fassen: "Sch..., das ist richtig viel." Doch natürlich weiß Rosberg ganz genau, dass sein Rückstand in der WM-Wertung auf den Teamrivalen Lewis Hamilton immens ist. "Ich bin realistisch, es wird sehr schwierig", sagte Rosberg vor dem Großen Preis der USA (Sonntag, 20 Uhr/RTL und Sky) über seine Titelchancen: "Aber ich werde so lange kämpfen, wie die WM mathematisch noch drin ist." Allerdings besteht seine Chance auf die WM-Krone nach einer bisherigen Saison zum Vergessen wirklich nur noch auf dem Papier. Dabei wollte der 30-Jährige in diesem Jahr Hamilton mit aller Macht den Titel entreißen - doch jetzt macht ihm sogar Sebastian Vettel im Ferrari Platz zwei streitig.

"So denke ich nicht", sagte Rosberg, "ich denke nicht daran, dass ich die WM auf dem dritten Rang beenden könnte." Und natürlich kann er die sieben Punkte auf Vettel mit seinem Silberpfeil locker wegmachen. Aber was ist mit Hamilton, der mit dem gleichen Material unterwegs ist? Der Brite hat Rosberg mit aller Wucht seine Grenzen aufgezeigt.

Und so stellten die Reporter Rosberg in Austin unbequeme Fragen. Warum Hamilton so viel mehr Punkte auf dem Konto hat? "Es gibt drei Faktoren", sagte Rosberg. Hamilton habe sich im Qualifying verbessert, Hamilton sei noch konstanter gefahren als 2014 und Rosberg selber "hatte mehr Pech als im vergangenen Jahr." Ob der Brite einer der Größten der PS-Geschichte ist? "Er ist einer der Schnellsten da draußen, darüber müsst ihr selber urteilen", sagte Rosberg, der zuletzt wirklich viel Pech hatte. Bei zwei der letzten vier Rennen ging er wegen technischer Probleme leer aus.

Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff sieht auf Rosberg harte Zeiten zukommen. "Bei Nico spielte Pech in diesem Jahr eine große Rolle und er hat nun einen sehr steilen Berg zu erklimmen", sagte der Österreicher: "Aber er ist ein Kämpfer, und wir haben oft gesehen, wie er bis zum bitteren Ende gekämpft hat." Doch die meisten Experten trauen längst Vettel für 2016 die Rolle als großer WM-Herausforderer Hamiltons zu - und nicht mehr Nico Rosberg.

Formel 1: Mercedes-Pilot hält sich ungeachtet aller Pannen im Titelkampf am letzten Strohhalm fest
Zwei Ausfälle in den letzten vier Rennen: Nico Rosberg scheint vom Pech verfolgt und droht sogar den Vize-Weltmeistertitel im Saisonendspurt zu verlieren. Foto:dpa

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24.10.2015, 12:00 Uhr
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