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Radschnellweg von Reutlingen nach Tübingen soll kommen

Fördergelder für eine Machbarkeitsstudie sind beantragt · Route über das Gewerbegebiet Mark West

Die Schnellstraße zwischen Reutlingen und Tübingen ist in den Hauptverkehrszeiten stark überlastet, die Bahn auf dieser Strecke häufig überfüllt – deshalb treibt der Kreis Reutlingen die Pläne für einen Radschnellweg voran.

04.07.2017

Von Thomas de Marco

Diese Verbindung könnte auch bei neuen Radlern auf hohe Akzeptanz stoßen, heißt es in einer Mitteilungsvorlage des Landratsamts. Diese wird dem Technischen Ausschuss des Kreistags am Mittwoch vorgestellt.

Das baden-württembergische Verkehrsministerium will eine Potenzialanalyse für Radschnellverbindungen im Land in Auftrag geben. Die Landkreise sollten mögliche Routen für diese Studie bis zum 7. April angeben. Der Kreis Reutlingen hat neben dem Schnellweg von Reutlingen nach Tübingen auch eine Verbindung von Metzingen über Eningen nach Pfullingen mit einem Abzweig nach Reutlingen genannt. Für beide Routen hat das Landratsamt jeweils 50 000 Euro an Fördergeldern für die entsprechenden Machbarkeitsstudien beantragt. Die Machbarkeit kann erst geprüft werden, wenn die Kofinanzierung bewilligt ist. Das dürfte erst im Haushaltsjahr 2018 der Fall sein.

„Der Radschnellweg soll das gemeinsame Oberzentrum Tübingen/Reutlingen als Landesentwicklungsachse verbinden“, heißt es in der Vorlage des Landratsamt für den Technischen Ausschuss am Mittwoch. Der Radweg solle auf der kürzesten Strecke von Reutlingen nach Tübingen „über das große Industriegebiet Mark West mit der Firma Bosch, dem Postverteilzentrum und vielen weiteren Firmen“ geführt werden. Der zweite Radschnellweg, den das Landratsamt ins Auge fasst, würde von Metzingen über Pfullingen nach Reutlingen wichtige Zentren wie Schulen, Arbeitsstätten und Einkaufsmöglichkeiten verbinden.

Die Grünen im Reutlinger Kreistag hatten diese Radschnellwege in einem Antrag vom 2. April ebenfalls gefordert. Mit der Anmeldung der Strecken beim Land und beim Regierungspräsidium Tübingen sei diesem Anliegen nun bereits Rechnung getragen, erklärt das Landratsamt dazu. „Wir gehen davon aus, dass die Machbarkeitsstudien nicht negativ ausfallen“, sagt Hans Gampe, der Vorsitzende der Kreistagsfraktion der Grünen. Dann müsste der Kreistag über die endgültige Finanzierung entscheiden.

Der Kreis Tübingen hat den Radschnellweg zwischen Reutlingen und Tübingen ebenfalls angemeldet (wir berichteten). Von den weiteren Routen, die das Tübinger Landratsamt angab, tangieren die Strecken Reutlingen – Gomaringen – Mössingen sowie Tübingen – Pliezhausen – Nürtingen den Kreis Reutlingen. Deshalb habe die Reutlinger Kreisverwaltung die Tübinger Wünsche „ausdrücklich unterstützt“.

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Erstellt:
4. Juli 2017, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
4. Juli 2017, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 4. Juli 2017, 01:00 Uhr

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