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Kriegsfolgen

Flucht vor der Bombe

60 000 Menschen müssen am Sonntagmorgen in Frankfurt ihre Wohnungen verlassen. Von Mittag an wird auf dem Uni-Gelände ein 1,4-Tonnen-Blindgänger entschärft.

02.09.2017
  • AFP

Frankfurt. Altenheime, Krankenhäuser, das Polizeipräsidium und Wohnhäuser mit 60 000 Menschen: Morgen müssen die Gebäude leer sein, das Frankfurter Westend wird evakuiert, damit eine 1,8 Tonnen schwere Weltkriegsbombe evakuiert werden kann.

Es handle sich um die bislang größte Evakuierung in Deutschland, sagte der Frankfurter Stadtrat Markus Frank. Für die Entschärfung wird ein Bereich im Radius von anderthalb Kilometern rund um den Fundort geräumt werden, darin liegen Teile mehrerer zentrumsnaher Stadtteile.

Die Autobahnen sind nicht gesperrt. Allerdings rechnen die Behörden mit Staus, und möglicherweise werden vereinzelt Flüge ausfallen.

Die Bombe enthält 1,4 Tonnen Sprengstoff und hat drei Zünder. Sie ist am Dienstag auf einer Baustelle nahe der Universität gefunden worden.

Die im Evakuierungsgebiet lebenden Menschen müssen am Sonntagmorgen von 6 Uhr an ihre Wohnungen verlassen. Von 8 Uhr an will die Polizei das Gebiet sperren und mit hunderten Polizisten und mithilfe eines Hubschraubers prüfen, ob sich niemand mehr dort aufhält.

Für Menschen, die nicht woanders unterkommen können, öffnet die Stadt große Hallen unter anderem auf dem Messegelände. Darin ist Platz für mehrere tausend Menschen.

Erst wenn die Polizei das Gebiet geprüft hat, beginnt die Entschärfung, vermutlich mittags. Dafür werden vier Stunden veranschlagt. Danach sollen zuerst alte und kranke Menschen zurückgebracht werden, von 20 Uhr an können alle anderen wieder in ihre Wohnungen gehen. afp

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02.09.2017, 06:00 Uhr
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