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Hurrikan

Florida rüstet sich

Mit Windgeschwindigkeiten von fast 300 Stundenkilometern zieht „Irma“ durch die Karibik und hinterlässt Verwüstungen. Mehrere Inseln werden evakuiert.

07.09.2017
  • DPA

San Juan. Als „Irma“ über die französische Karibikinsel Saint-Martin hinwegfegt, hält die Präfektin Anne Laubiès nichts mehr an ihrem Schreibtisch. Sie und zwei Dutzend Mitarbeiter flüchten in einen Schutzraum. Dann tobt der Hurrikan. Die Präfektur wird teilweise zerstört, der Strom fällt aus, Dächer werden abgedeckt.

Das Wasser steht mindestens einen Meter hoch in den Straßen, Pflanzenteile, Holz, Müll und ganze Hütten treiben umher, selbst feste Häuser sind komplett weggeflogen. Der Nachbarinsel Saint-Barthélemy, einem Ferienort des Jetsets, geht es ähnlich. Deren Senator Michael Magras: „Ein Monster erfasst uns. Die Insel ist verwüstet.“ Und der Hurrikan zieht mit unverminderter Kraft durch die Karibik. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen könnten in den kommenden Tagen bis zu 37 Millionen Menschen von den Auswirkungen betroffen sein. Nachdem der Wirbelsturm der höchsten Kategorie fünf über Saint-Barthélemy und Saint-Martin hinweggefegt war, sprach Staatspräsident Emmanuel Macron am Mittwochabend in Paris von einer Bilanz, die „hart und grausam“ werde. Das Überseeministerium ging später von mindestens zwei Toten und mehreren Verletzten aus.

Der Hurrikan dreht sich mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 295 km/h, vorwärts bewegt er sich mit 26 km/h. Als nächstes droht „Irma“ auf den Inselstaat St. Kitts und Nevis zuzusteuern. Regierungschef Timothy Harris rief die Einwohner dazu auf, in ihren Häusern zu bleiben. Er twitterte: „Ich bete um Gottes Schutz und Gnade.“

Als wahrscheinlich gilt, dass „Irma“ auf Florida trifft. Der Sturm könne der schlimmste werden, dem Florida je ausgesetzt gewesen sei, sagte Gouverneur Rick Scott. „Ich möchte, dass jeder versteht, um was es hier geht.“ Er rief alle Einwohner auf, sie sollten sich für drei Tage mit Wasser und Nahrungsmitteln eindecken.

Tobias Schaaf vom Deutschen Wetterdienst sagte, bei einem Hurrikan dieser Stufe könne man im Grunde nicht mal mehr atmen, wenn man im Wind stehe. „Sie würden eh wegfliegen.“ dpa

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07.09.2017, 06:00 Uhr
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