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Flashmob löst Massenpanik aus
Platja d'Aro an der Costa Brava ist ein beliebter Badeort. Foto: © mrks v - fotolia.com
Spaßaktion an der Costa Brava geht schief: Touristen in Angst vor Terror – Fünf Deutsche verhaftet

Flashmob löst Massenpanik aus

Deutsche Reiseleiterinnen haben im katalanischen Platja d'Aro einen Flashmob veranstaltet. Doch Urlauber dachten, es handle sich um einen Anschlag.

04.08.2016
  • AFP

Platja d?Aro. Mit einem so genannten Flashmob haben fünf deutsche Reiseleiterinnen in einem spanischen Badeort Angst vor einem Terroranschlag ausgelöst. Die jungen Frauen hatten über soziale Netzwerke dazu aufgerufen, am Dienstagabend an der gut besuchten Strandpromenade in Platja d‘Aro an der Costa Brava die Verfolgung eines Stars durch Fans und Paparazzi nachzustellen, wie die Polizei der Region Katalonien mitteilte. Viele unbeteiligte Passanten flohen in Panik – die Initiatorinnen wurden festgenommen.

Die rund 200 Teilnehmer der Aktion taten so, als wollten sie Paparazzi-Fotos von einer Frau aus der Gruppe machen – mit drastischen Konsequenzen: Die rennenden, laut schreienden Menschen weckten bei Augenzeugen Erinnerungen an das Attentat von Nizza am 14. Juli, bei dem ein Mann mit einem Lastwagen durch eine völlig überraschte Menschenmenge raste und 84 Menschen tötete.

Viele ahnungslose Menschen, die die Szene von Cafés aus und am belebten Strand beobachteten, hielten die Kameras und Selfie-Sticks der Akteure für Waffen. In sozialen Netzwerken veröffentlichte Videoaufnahmen der Aktion in Platja d‘Aro zeigten verängstigt durch die Straßen rennende Menschen und weinende Kinder. Manche suchten Zuflucht in Restaurants, in denen im Tumult das Geschirr zu Boden fiel. Nach Polizeiangaben mussten elf Menschen wegen Schnittwunden, Panikanfällen oder Herzrasen behandelt werden.

„Es gibt Witze, die sind nicht zulässig“, erklärte Kataloniens Präsident Carles Puigdemont auf Twitter. Ein Volksvertreter aus Platja d‘Aro, Pep Solé, kündigte Konsequenzen für die Deutschen an. Laut einer Polizeisprecherin handelte es sich bei den fünf Initiatorinnen des Flashmobs um Frauen im Alter zwischen 20 und 25 Jahren, die eine Jugendreise begleiteten. Sie sollten wegen Störung der öffentlichen Ordnung einem Richter vorgeführt werden.

Bei einem Flashmob verabreden sich Menschen über soziale Netzwerke zu scheinbar spontanen öffentlichen Aktionen, die blitzartig beginnen und ebenso schnell enden. Flashmobs können ernste und heitere Inhalte haben.

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04.08.2016, 06:00 Uhr
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