Stuttgart/Wiesbaden

Firma Leitz plädiert für mehr Flexibilität bei Homeoffice

Bürobedarfs- und Büromöbelhersteller freuen sich über den Trend zum Homeoffice, den die Corona-Krise ausgelöst hat.

29.06.2020

Von dpa/lsw

Ordner der Firma Leitz stehen auf einem Schrank. Foto: Tom Weller/dpa

Stuttgart/Wiesbaden. Es müsse jedoch auch ein Umdenken in den Köpfen der Führungskräfte stattfinden, sagte Ard-Jen Spijkervet, Chef des Bürobedarfsspezialisten Leitz, der Deutschen Presse-Agentur. „Wir arbeiten immer noch als Wurmfortsatz der Industrialisierung - dieses hierarchische Modell ist das Problem.“

Die klassische Denke, dass man immer vor Ort sein müsse, sei tief verwurzelt. „Das ist schade, denn ich glaube, die Menschen arbeiten effektiver zu Hause.“ Allerdings sei Homeoffice nicht für jeden gut, weshalb den Beschäftigten beide Möglichkeiten vorgehalten werden sollten. „Es gibt Leute, die sind digital, die haben erstmal kein Problem. Und es gibt solche, die ticken analog oder brauchen mehr persönlichen Kontakt.“

Den Trend zum Homeoffice und die dazugehörigen Herausforderungen legte jüngst auch eine Umfrage der Süddeutschen Krankenversicherung (SDK) offen. Zwei von drei Angestellten arbeiteten zwischendurch lieber zu Hause, ergab die Befragung von mehr als 1500 Personen. Allerdings werde diese berufliche Freiheit auch teuer erkauft: 41 Prozent der Befragten gingen davon aus, dass sich ein regelmäßiges Homeoffice nachteilig auf die Karriere auswirken könne.

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Erstellt:
29. Juni 2020, 07:48 Uhr
Aktualisiert:
29. Juni 2020, 07:48 Uhr
zuletzt aktualisiert: 29. Juni 2020, 07:48 Uhr

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