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Mannheim

Filmfestchef sieht «große Zukunft» für Kino

Kino hat auch im Zeitalter großer Konkurrenz durch das Fernsehen aus Sicht des Filmexperten Michael Kötz gute Überlebenschancen.

07.10.2015
  • dpa

Mannheim. «Das Kino hat eine große Zukunft, weil es ein Ort der Konzentration und der Gemeinschaft ist - eine Gegenbewegung zu den neuen Medien», sagte Direktor des Internationalen Filmfestivals Mannheim-Heidelberg, Michael Kötz, der Deutschen Presse-Agentur. Das Kinofest bringt vom 9. bis 25. Oktober mehr als 70 Streifen auf die Leinwände.

«Das Kino ist der Ort, an dem man Film am intensivsten erleben kann, denn dort gibt es keine Ablenkung, sondern immer nur diesen einen Film», meinte Kötz. Er sieht mit Besorgnis, dass viele Kinos ihr Augenmerk auf teuer produzierte und mit viel Werbung angepriesene Filme - Blockbuster - richten. Inzwischen setzten selbst Programmkinos zunehmend auf Kassenschlager, um schnell Geld zu machen. Damit riskiere das Kino jedoch seinen eigenen Untergang.

Kötz sprach sich zugleich dafür aus, Serien in Filmfestivals einzubeziehen. «Wir dürfen Serien nicht allein dem Kommerz überlassen», sagte er. Kinofeste sollten sich einmischen und so etwas wie Qualitätskontrolle betreiben. Das Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg hat in diesem Jahr erstmals einen Serienschwerpunkt und vergibt einen Preis für die beste Serie.

Filmfestchef sieht «große Zukunft» für Kino
Filmexperte M. Kötz. Foto: Norbert Bach/ Internationales Filmfestival Mannheim-Heidelberg/Archiv

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07.10.2015, 12:00 Uhr
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