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Brandstiftung

Feuerwehrmann muss vor Gericht

Die Mosbacher Staatsanwaltschaft wirft dem 26-Jährigen versuchten Mord in neun Fällen vor.

23.02.2018

Von HANS GEORG FRANK

Mosbach. Ein Feuerwehrmann muss sich vor dem Landgericht Mosbach wegen versuchten Mordes in neun Fällen verantworten.

Der 26-Jährige soll laut Anklage am 24. Oktober 2017 in einem Vereinsheim für Gewichtheber in Aglasterhausen (Neckar-Odenwald-Kreis) Feuer gelegt haben, um sich selber umzubringen. Deshalb habe er mit einem flüssigen Grillanzünder einen Tintenstrahldrucker angezündet.

Zwar sei er wenig später von seiner Selbstmordabsicht abgerückt und aus dem Gebäude gegangen, aber um den Brand habe er sich nicht gekümmert. Er habe in Kauf genommen, dass sich das Feuer auf das ganze Gebäude ausbreite und die bereits schlafenden neun Bewohner im Obergeschoss sterben könnten.

Sieben Bewohner hätte eine leichte Rauchvergiftung erlitten, ein fünfjähriges Mädchen habe im Krankenhaus stationär behandelt werden müssen, zwei Bewohner litten unter den psychischen Folgen. Am Gebäude sei ein Sachschaden von mindestens 150 000 Euro entstanden. Der Angeklagte, der sich in Untersuchungshaft befindet, habe sich am Löscheinsatz beteiligt.

Er gehört nicht nur der Feuerwehr an, sondern ist Mitglied des betroffenen Vereins. Eine Woche nach dem Brand hatte sich der Angeklagte gestellt. Das Gericht will den Fall am 5.?März behandeln. Hans Georg Frank

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Erstellt:
23. Februar 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
23. Februar 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 23. Februar 2018, 06:00 Uhr

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