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Abba

Fette Beats oder wie in alten Zeiten?

Benny und Björn plaudern am Rande einer Musical-Premiere über die zwei neuen Songs der Pop-Gruppe.

02.05.2018

Von ANDRé ANWAR

Benny Andersson (l.) und Björn Ulvaeus. Foto: Will Oliver/EPA/dpa

Stockholm. Darf sich die Welt auf zwei neue Abba-Hits à la „Dancing Queen“ freuen? Seit die Mitglieder der schwedischen Pop-Legende bekanntgaben, dass alle vier zusammen erstmals seit 1983 zwei neue Songs eingespielt haben, rätseln die Fans weltweit darüber, wie sie klingen werden. Entstellt durch neue Einflüsse und fette Beats? Oder doch klassisch erkennbar, wie eben die guten alten Abba-Hits?

Erstmals aufgeführt werden die Songs erst im Dezember in einer TV-Show des britischen Senders BBC und der amerikanischen NBC. Doch bei der Premiere des schwedisch-britischen Musicals „Chess“ in London haben die Abba-Frontmänner Benny Andersson (71) und Björn Ulvaeus (73) ein wenig aus dem Nähkästchen geplaudert. Die Songs haben sie demnach schon „im Juni letzten Jahres mit Frida und Agnetha“ eingespielt, sagte Andersson der Zeitung „Aftonbladet“. Auch beide Titel sind nun bekannt. Einer der Songs heißt „Don?t Shut Me Down“. „Das ist ein Pop-Hit“, verriet Andersson. Zum zweiten angekündigte Song „I Still Have Faith In You“ sagt Björn Ulvaeus zunächst abwehrend: „Es ist nicht gut, ihn zu kategorisieren.“ Doch Andersson fiel ihm ins Wort: „Das ist ein 6/8-Taktlied, also man kann dazu nicht Disco tanzen“, warnt er die Fans.

Beim TV-Auftritt im Dezember und einer anschließenden Welttournee werden nicht die Abba-Mitglieder persönlich auftreten. Die Zeit sei vorbei, dazu sei man zu alt, betonen die Bandmitglieder immer wieder. Stattdessen sollen dreidimensionale Nachbildungen (Hologramme oder auch Avatare) der Mitglieder in junger Version die neuen Songs vorführen. Es ist ein völlig neues Konzept. „Da kommen unterschiedliche Technologin zur Anwendung. Wir werden nicht einfach nur in einer Ecke auf der Bühne stehen und Lieder spielen. Es wird speziell, ein Erlebnis“, sagte Andersson nun der Zeitung „Aftonbladet“. „Ich habe meinen digitalen Kopf vor ein paar Tagen in einer neuen Version bekommen. Das ist super, aber ein wenig gruslig“, räumt er ein. Die Abba-Tour mit „Abbataren“ wird ein weiteres Glied in der umfangreichen Abba-Vermarktungskette sein. André Anwar

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Erstellt:
2. Mai 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
2. Mai 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 2. Mai 2018, 06:00 Uhr

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