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Feinstaub: Initiative gegen privates Silvester-Feuerwerk
Fritz Kuhn (Grüne), der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Stuttgart. Foto: Bernd Weißbrod/Archiv dpa/lsw
Stuttgart

Feinstaub: Initiative gegen privates Silvester-Feuerwerk

Im Kampf gegen Feinstaub in Stuttgart geht eine Bürgerinitiative gegen private Feuerwerke an Silvester vor.

23.03.2017
  • dpa/lsw

Stuttgart. «Jeder von uns verzichtet freiwillig auf Silvesterfeuerwerk jeglicher Art», lautet der Vorschlag der Initiative «Stuttgart holt Luft» im Bürgerhaushalt. Dafür soll jeder Stadtteil ein kleines zentrales Feuerwerk bekommen. «Bezahlt von der Stadt, Spendern und Sponsoren. Und alle Kirchenglocken läuten.» Zuvor hatte der SWR berichtet.

Hintergrund sind die hohen Feinstaubwerte - vor allem auch an Silvester. Am 1. Januar 2017 wurde ein Spitzenwert von 174 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft gemessen. Der EU-Grenzwert liegt bei 50 Mikrogramm. Über den Vorschlag abstimmen können Stuttgarter bis zum 27. März. Am Donnerstag hatte die Idee nach Angaben der Initiative mehr als 1000 Unterstützer. Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) hatte bereits angekündigt, dass er wegen des Feinstaubs ein Verbot von privatem Silvesterfeuerwerk in der Stadt nicht ausschließt.

Immer mehr Kommunen lassen ihre Bürger über den Haushalt mitbestimmen. In Stuttgart gibt es den Bürgerhaushalt seit 2011. Nach Angaben der Stadt werden die Vorschläge etwa darauf geprüft, ob sie in das Aufgabenfeld der Stadt fallen und ob sie bezahlbar sind.

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23.03.2017, 13:41 Uhr | geändert: 23.03.2017, 13:02 Uhr
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