Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Wernau/Weinheim/Schriesheim

Schüler-Partys: Feiern laufen aus dem Ruder

Ungebetene Störenfriede und Streitereien unter Festgästen halten die Polizei am Wochenende auf Trab.

11.02.2019

Von dpa

Bei einer Schüler-Party in Weinheim (Rhein-Neckar-Kreis) mit 200 Gästen waren rund 80 Polizisten am Freitagabend im Einsatz, um zwei Gruppen zu trennen. Mehrere Gäste wurden verletzt. Die genaue Zahl und der Anlass des Streits waren auch am Sonntag noch unklar.

Nach Angaben der Polizei waren die Beamten wegen einer Schlägerei mit zwei Verletzten gerufen worden. Als die Streifen ankamen, habe es tumultartige Szenen zwischen rivalisierenden Gruppen gegeben. Auch Polizisten wurden bedroht. Die Beamten alarmierten Hundeführer. Offen ist auch noch, ob der Streit zwischen den Feiernden ausbrach oder durch ungebetene Gäste die Feier eskalierte. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

Mit Messer gedroht

Kurz zuvor hatte die Polizei im nahen Schriesheim eine private Schüler-Party mit 100 jungen, meist minderjährigen Menschen aufgelöst. Hier waren 13 Streifenwagen angerückt, weil rund 50 ungebetene Gäste sich Zutritt verschaffen wollten. Ein als „Türsteher“ eingeteilter junger Mann rief die Polizei. Es gab Beleidigungen gegen Beamte; gerüchteweise auch Verletzte, wie die Polizei mitteilte. Drei Jugendliche kamen in Gewahrsam und wurden den Eltern übergeben.

Auch in Wernau (Kreis Esslingen) störten ungebetene Gäste eine Party. 20 junge Männer erschienen dort in der Nacht zum Sonntag bei einer Feier in einer Kleingartenanlage, wie ein Sprecher er Polizei am Sonntag mitteilte. Als der Veranstalter sie aufforderte zu gehen, kam es zum Streit. Zwei der Störenfriede drohten dabei mit einem Messer. Als die Polizei mit elf Streifen anrückte, flüchtete die Gruppe. Einige der Männer im Alter zwischen 17 und 22 Jahren konnten die Beamten kurze Zeit später stellen. Sie müssen nun mit Anzeigen rechnen, hieß es.

Zum Artikel

Erstellt:
11. Februar 2019, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
11. Februar 2019, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 11. Februar 2019, 06:00 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Lizenzierung.
Das Tagblatt bei Whatsapp & Co.
Wir liefern die wichtigsten Neuigkeiten aus der Region immer aktuell aufs Smartphone: per Whatsapp & Co.

Um diesen Service zu nutzen, öffnen Sie tagblatt.de/whatsapp  mit einem entsprechenden Mobilgerät.

Newsletter

Um unsere Newsletter zu erhalten, müssen Sie sich anmelden oder als Benutzer kostenlos neu registrieren. Ihre Daten werden ausschließlich für die Newsletter verwendet - nur falls Sie auch weitere Angebote des Verlags Schwäbisches Tagblatt wählen, auch für diese.
Das Tagblatt in den Sozialen Netzen

Faceboook      Instagram      Twitter           Google+      Google+      Google+