Tübingen

Fatale Einstellung

Die SPD lud in Tübingen zum Podium über Wohnungsbau und Flächenverbrauch.

27.02.2021

Von Stefan Schade, Tübingen

Mehr Bauen macht die Folgen der Arbeitsplatzkonzentrierung und die Steigerung der Attraktivität der Stadt schlimmer. Ein Fehler liegt im System der Konkurrenz der Kommunen um Gewerbeeinnahmen. Das System muss verändert werden. Ein erster Schritt könnte die vorgeschlagene Kooperation der Kommunen sein.

Schade, dass SPD-Kandidatin Frau Kliche-Behnke sich bei der Diskussion hat vertreten lassen. Teilt sie die fatale Einstellung des Herrn Sökler und wird auf Landesebene das alte „Weiter-so“-Wurschteln bei der Naturverbauung unterstützen?

Spätestens seit den 1980er Jahren ist klar, dass wir uns unser eigenes Grab schaufeln, machen wir so weiter, wie das Herr Sökler als SPD-Sprachrohr vorhat. „Wir wollen, dass nicht noch mehr Flächen versiegelt werden“, sagt er, um genau dann die Versiegelung voranzutreiben. Ein zur Zeit typisches SPD-Verhalten, was mit anhaltend niedrigen Wählerstimmen quittiert wird.

Auch die Grünen werden ihren Grundsätzen untreu und betreiben eher Greenwashing der Baulust, so etabliert wie CDU und FDP, statt kreativ neue Denkansätze zu entwickeln. Für die Landtagswahl bleiben dann nicht mehr viel wirkliche Alternativen für Bürger, die eine nachhaltige Politik wünschen.

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Erstellt:
27. Februar 2021, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
27. Februar 2021, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 27. Februar 2021, 01:00 Uhr

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