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Tübingen/Stuttgart

Fast 20 Rotkreuz-Kinder bei Auffahrunfall verletzt

Fast 20 verletzte Kinder und Totalschaden an vier Rotkreuz-Bussen: So endete Samstagfrüh am Autobahnkreuz Stuttgart der Ausflug des Tübinger Jugendrotkreuz.

24.08.2008

Geplant war ein Highlight im Schülerferienprogramm: ein Ausflugstag im Freizeitpark Tripsdrill. 22 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 9 und 18 Jahren sowie sechs erwachsene Ehrenamtler vom Jugendrotkreuz Tübingen starteten am Samstagmorgen in vier Kleinbussen Richtung Heilbronn.

Sie kamen über die Autobahn A 81 bis zur Auffahrt am Autobahnkreuz Stuttgart bei Sindelfingen. Dort wollten die Fahrer gegen 9.45 Uhr auf die Autobahn-Strecke nach Heilbronn einbiegen, aber ein rücksichtsloser PKW-Fahrer bremste den Tübinger Ausflugskonvoi übel aus.

Ohne auf die dicht hinter ihm fahrenden Rotkreuz-Busse zu achten, kreuzte der bislang unbekannte Autolenker von ganz rechts deren Spur und zwang den 19-jährigen Fahrer des ersten Tübinger Wagens zu einer Vollbremsung auf quasi Null. Die folgenden Wagen knallten in den jeweiligen Vordermann und am Ende krachte auch noch eine 44-jährige Frau aus dem Kreis Tuttlingen mit ihrem VW Passat in die stehenden Rotkreuz-Autos und verpasste dem Konvoi einen weiteren Stoß.

Der Verursacher der Karambolage kümmerte sich nicht um den angerichteten Schaden und machte sich einfach davon. Die Kinder und Betreuer/innen in den Bussen erlitten Gurtverletzungen und Schleudertraumen. Die Prellungen, Platzwunden, Gesichts- oder Handverletzungen waren aber zum Glück nicht schwerwiegend.

Zwei der Kinder musste das Böblinger DRK zur ambulanten Behandlung in die Sindelfinger Klinik bringen. Betreuer und Kinder kehrten schließlich mit einem Omnibus von der Unfallstelle zurück nach Tübingen, wo sie drei Rotkreuz-Ärzte nochmal eingehend untersuchten. 18 Kinder wurden danach „sicherheitshalber“ zu weiteren Untersuchungen in die Kinderchirurgie und in die BG-Klinik gebracht, etwa um Gehirnerschütterungen oder nicht erkannte Wirbelverletzungen auszuschließen.

Die Eltern der Kinder wurden benachrichtigt und von ehrenamtlichen Rotkreuzhelfern betreut. Den bei dem Unfall entstandenen Schaden schätzt die Autobahnpolizei auf 31.000 Euro an den DRK-Bussen und auf 10.000 Euro an dem Passat. Beim Roten Kreuz in Tübingen geht man davon aus, dass alle vier Busse Totalschaden haben. Die Unfallwagen wurden von einem Abschleppdienst nach Filderstadt transportiert. Dort werden nun Gutachter den Schaden in den nächsten Tagen taxieren.

Unterdessen fahndet die Polizei nach dem Unfallverursacher. Hinweise erbittet die Stuttgarter Autobahnpolizei unter der Telefonnummer 0711 / 68 69-230.

mm

Fast 20 Rotkreuz-Kinder bei Auffahrunfall verletzt

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24.08.2008, 12:00 Uhr
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