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Winterlingen

Familiendrama: Obduktionsergebnisse erst in einigen Wochen

Nach dem Familiendrama in Winterlingen (Zollernalbkreis) ist die Leiche der erschossenen Frau obduziert worden.

04.04.2018

Von dpa/lsw

Polizeifahrzeuge vor einem Haus in Winterlingen. Foto: Noelke/Sueddeutsche Mediengesellschaft/Archiv dpa/lsw

Winterlingen. Dabei waren unter anderem die Fragen zu klären, aus welcher Entfernung und Richtung auf die 41-Jährige geschossen wurde, erklärte der Leiter der Staatsanwaltschaft Hechingen, Jens Gruhl. Ein Obduktionsgutachten mit den genauen Ergebnissen liege aber vermutlich erst in einigen Wochen vor. 

Am Ostersonntag hat nach ersten Erkenntnissen der Ermittler vermutlich der 48-Jährige Ehemann auf die 41-Jährige geschossen. Die Frau starb noch in der Wohnung. Die 17 Jahre alte Tochter des Paares wurde laut Polizei leicht an der Hand verletzt. Um Hilfe für sie zu ordern, habe der mutmaßliche Täter selbst den Rettungsdienst gerufen, teilte die Staatsanwaltschaft mit.

Die Ermittlungen zu den Motiven dauern demnach an. Wie viele der vier minderjährigen Kinder der getöteten Frau bei den tödlichen Schüssen im Raum waren und die Tat beobachtet haben, wollte Gruhl aus Opferschutzgründen nicht sagen. Die 17-Jährige Tochter, die bei der Tat verletzt wurde, sei bereits vernommen worden. Angaben dazu, woher der Mann die Waffe hatte, seien derzeit nicht möglich, sagte der Staatsanwalt. Der Tatverdächtige sitzt in Untersuchungshaft.

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Erstellt:
4. April 2018, 15:56 Uhr
Aktualisiert:
4. April 2018, 15:50 Uhr
zuletzt aktualisiert: 4. April 2018, 15:50 Uhr

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