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Neu-Ulm

Falschgeld in der Unterhose

Eine Gruppe junger Männer hat in Neu-Ulm mit drei Computerdruckern reihenweise Falschgeld produziert.

16.04.2018

Von dpa/lby

Euro-Banknoten liegen übereinander. Foto: Daniel Reinhardt/Archiv dpa/lby

Neu-Ulm. Die 18 bis 23 Jahre alten Männer flogen auf, als einer von ihnen in einem Stuttgarter Bekleidungsgeschäft mit einem gefälschten 50-Euro-Schein einkaufen wollte. Die Kassiererin erkannte die «Blüte» und holte die Polizei. Die Beamten entdeckten in der Unterhose des 19-Jährigen weitere Falschgeld-Scheine. So seien Mitte März die Ermittlungen ins Rollen gekommen, teilte das Bayerische Landeskriminalamt am Montag mit.

Zunächst fassten Stuttgarter Ermittler in einem Hotel in der baden-württembergischen Landeshauptstadt vier weitere Mitglieder der Bande und stellten dabei zahlreiche weitere falsche Fünfziger sicher. In einem Hotelzimmer in Ulm wurden ebenfalls Falschgeld und 250 Gramm Marihuana entdeckt. Letztlich wurden bei einer Durchsuchung in der Neu-Ulmer Wohnung eines 18-Jährigen die Drucker gefunden, mit denen die falschen Banknoten produziert worden sein sollen.

Insgesamt stellten die Ermittler weit mehr als 100 selbst gedruckte 50er-Scheine sicher. Zudem hatte ein Ruderer bei Blaubeuren einen Rucksack aus dem Wasser gefischt, in dem ebenfalls fast 1000 Euro Falschgeld waren. Die Polizei geht davon aus, dass dieser Rücksack ebenfalls dem 18-Jährigen gehört.

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Erstellt:
16. April 2018, 15:42 Uhr
Aktualisiert:
16. April 2018, 15:40 Uhr
zuletzt aktualisiert: 16. April 2018, 15:40 Uhr

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