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REUTLINGEN

Falscher Kriminalbeamter klaut betagter Frau das Sparbuch

(tol). Ein Trickdieb, der sich als Kriminalbeamter ausgab, hat am Dienstagnachmittag eine 84-jährige Frau in deren Wohnung in Reutlingen-Rommelsbach bestohlen. Neben einem größeren Bargeldbetrag fiel dem Gauner auch das Sparbuch der Frau mit einer Einlage von mehreren zehntausend Euro in die Hände.

05.09.2007

Der etwa 45 bis 50 Jahre alte Mann klingelte gegen 14.30 Uhr an der Haustür der betagten Frau und stellte sich als Kriminalbeamter vor. Gleichzeitig zeigte er auch einen Ausweis mit Lichtbild. Anschließend erzählte er der Frau, dass wohl bei ihr eingebrochen worden sei und die Täter festgenommen worden seien.

Bei den Einbrechern habe man einen größeren Geldbetrag gefunden. Er müsse nunmehr überprüfen, ob das Geld tatsächlich aus ihrer Wohnung gestohlen worden sei. Nachdem der Unbekannte auch während des weiteren Gesprächs das Vertrauen seines Opfers erschlichen und ihn die 84-jährige Frau in ihre Wohnung gebeten hatte, bat sie der angebliche Kriminalbeamte ihm zu zeigen, wo sie ihr Geld aufbewahrt.

Er lenkte die alte Dame daraufhin geschickt ab und nahm eine Tasche mit einem größeren Geldbetrag sowie ein Sparbuch an sich. Danach ließ sich der Trickdieb auch noch den Aufbewahrungsort vom Schmuck zeigen. Der falsche Kripobeamte lenkte die 84-Jährige abermals ab stahl ihr einen goldenen Armreif im Wert von etwa 100 Euro. Danach verabschiedete sich der Mann mit dem Hinweis, dass noch die Spurensicherung vorbeikomme.

Der Beschreibung zufolge soll der 45 bis 50 Jahre alte Trickdieb etwa 1,75 Meter groß und von normaler Statur gewesen sein. Er sprach Hochdeutsch ohne Akzent und trug eine grau-grüne Mütze mit einem kleinen Schild sowie eine grau-grüne Sportjacke.


Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang davor, allzu gutgläubig Fremde in die Wohnung zu lassen. Außerdem sollten folgende Vorbeugetipps beherzigt werden:

- Lassen Sie sich in jedem Fall von Amtspersonen den Dienstausweis und in Zweifelsfällen zusätzlich den Personalausweis zeigen.

- Prüfen Sie die Ausweise sehr sorgfältig im Hinblick auf das Lichtbild, die Behördenadresse und den Stempel.

- Falls Sie Zweifel haben, fragen Sie telefonisch bei der entsendenden Dienststelle nach. Suchen Sie die Telefonnummer aber selbst heraus. Lassen Sie die fremde Person während des Telefonats vor der verschlossenen Tür warten.

- Ziehen Sie eine Vertrauensperson (etwa den Nachbarn) hinzu, wenn Sie unsicher sind.

- Scheuen Sie sich nicht vor diesen Vorsichts- und Überprüfungsmaßnahmen, denn jede echte Amtsperson hat dafür Verständnis. Schließlich ist gesundes Misstrauen ein wirksamer Schutz vor Betrügern, Dieben und anderen Ganoven.

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05.09.2007, 12:00 Uhr
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