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Stuttgart

Falsche Polizisten wenden immer neue Maschen an

Immer wieder versuchen Kriminelle mit recht einfachen Tricks, Senioren um ihr Vermögen zu bringen.

22.02.2018

Von dpa/lsw

Stuttgart. Die Polizei spricht von einer Häufung solcher Taten, die auch variieren können. Erst Ende Oktober wurden in Tübingen fünf Männer angeklagt, die rund 160 000 Euro erbeutet haben sollen. Den Angaben zufolge soll sich ein Komplize der insgesamt fünf Tatverdächtigen am Telefon als Polizist ausgegeben haben. Den Opfern gaukelte er vor, dass rumänische Täter es auf ihr Vermögen abgesehen hätten und nur die Polizei es schützen könne. Deshalb sollten sie ihr Geld und ihre Wertsachen seinen Kollegen übergeben.

In Backnang (Rems-Murr-Kreis) wurde jetzt eine 83-Jährige beinahe Opfer einer sogenannten doppelten Betrugsmasche: Die falschen Polizisten meldeten sich zunächst ohne Geld-Forderung und warteten ab, bis die Frau sich an die echte Polizei wendete. Daraufhin riefen die Unbekannten erneut an und wiesen die Frau an, Geld in die Türkei zu überweisen, um vermeintliche Betrüger in eine Falle zu locken. Erst diese Anweisung weckten bei der 83-Jährigen erneut Zweifel. «Die Grundvoraussetzung, um sich vor solchem Betrug zu schützen, ist, niemals Geld ins Ausland zu überweisen», bestätigte ein Polizeisprecher am Donnerstag.

Am Dienstag wurde ein 30-Jähriger in Mannheim auf frischer Tat ertappt, als er das am Telefon geforderte Geld eines 54-Jährigen abholen wollte. Dieser hatte dem Anruf misstraut und die echte Polizei informiert.

Ende September hatte ein falscher Polizist 220 000 Euro in Waiblingen von einer Seniorin gefordert. Er machte der Frau weis, ihr Vermögen sei weder zu Hause noch bei der Bank sicher. Der Betrüger scheiterte nur daran, dass die echte Polizei ihn bereits im Visier hatte.

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Erstellt:
22. Februar 2018, 17:47 Uhr
Aktualisiert:
22. Februar 2018, 17:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 22. Februar 2018, 17:00 Uhr

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