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Fack Ju Göhte 2

Fack Ju Göhte 2

Fortsetzung der hypererfolgreichen Schulkomödie: Diesmal geht’s auf Klassenfahrt nach Thailand.

Ab Donnerstag: Die Chaos-Klasse geht auf große Fahrt nach Thailand - "Fack ju Göhte 2"

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Ab Donnerstag: Die Chaos-Klasse geht auf große Fahrt nach Thailand - "Fack ju Göhte 2" --

02:40 min

Deutschland 2015

Regie: Bora Dagtekin
Mit: Elyas M'Barek, Jella Haase, Karoline Herfurth

115 Min. - ab 12 Jahren

Tagblatt-Wertung

Leser-Wertung

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Film bewerten

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04.11.2015
  • Klaus-Peter Eichele

Wer hat nochmal den „Faust“ geschrieben? Reclam natürlich, steht doch auf dem Cover. Mit enzyklopädischem Wissen ist es in der vorwiegend von bildungsfernen Jugendlichen frequentierten Goethe-Gesamtschule auch im zweiten Teil der Schulkomödie nicht weit her. Dank der rustikalen Pädagogik des vom Ganoven zum Aushilfslehrer umgemodelten Zeki Müller (Elyas M’Barek), ist die Brennpunkt-Penne mittlerweile allerdings drauf und dran, in diversen Rankings zum elitären Schiller-Gymnasium aufzuschließen.

Um weitere Punkte zu sammeln, verdonnert die ehrgeizige Rektorin (Katja Riemann) ihren Lieblingspauker zu einer Klassenfahrt nach Thailand. Anders als die Schiller-Schnösel, die an einer Dorfschule mit kolonialer Attitüde Entwicklungshilfe leisten, belassen es seine Zöglinge aber bis auf weiteres beim Saufen und Prollen. Derweil versucht Zeki seine Beute aus einem alten Juwelenraub, die versehentlich in einem Spendencontainer gelandet ist, ausfindig zu machen.

Außerhalb des schulischen Rahmens verliert der Film im Vergleich zum Vorgänger, der mehr als 7 Millionen Zuschauer in die Kinos gelockt hat, einiges an erzählerischer Dichte und auch satirischer Substanz. Letztere gibt es nur am Anfang, wenn Regisseur und Autor Bora Dagtekin treffend den absurden Konkurrenzkampf zwischen Schulen aufs Korn nimmt. In der Fremde hangelt sich die Geschichte aber überwiegend an Slapstick, Kalauern und Kulturclash-Klischees entlang. Für den Witz sorgt vor allem der glänzend einstudierte Debil-Sprech der trotzdem zum Knuddeln lieben Schülerin Chantal (Jella Haase), während M’Barek mit seiner Rolle als Will-nicht-Lehrer nicht mehr viel anzufangen weiß. Analog zu Teil eins soll am Ende die Kurve zum pädagogisch Wertvollen gekriegt werden, was mit Waisenhäusern für Tsunami-Opfer diesmal aber peinlich bemüht gerät.

Pöbel-Pauker und Proll-Schüler hauen in Thailand auf den Putz. In der Schule war’s habhafter.

Spielplan

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04.11.2015, 08:33 Uhr
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Ein herausragender Film, zu Recht wird er als ein "deutscher Kaurismäki" bezeichnet. Als "Liebesfilm" würde ich ihn allerdings in keinster Weise bezeichnen, diese Szenen sind nur ein kleiner Teil. In erster Linie wird ohne viele Worte die aussichtslose Lage der prekär beschäftigen Menschen gezeigt, die beispielsweise trotz Verbots weggeworfene Lebensmittel direkt am Container im wahresten Sinne des Wortes "verschlingen". Sie versuchen, sich ihre Würde und auch ihren Humor zu bewahren. Interessant ist es, die Kurzgeschichte von Clemens Meyer zu lesen, sie umfasst nur 25 Seiten. Die Umsetzung im Film ist hervorragend gelungen, einige wenige Szenen wurden verändert bzw. hinzugefügt.
Elli Emann über In den Gängen
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