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Stuttgart

FDP: CSU tut sich mit Heimatministerium keinen Gefallen

FDP-Landeschef Michael Theurer bewertet eine Erweiterung des künftigen Bundesinnenministeriums um den Bereich Heimat skeptisch.

10.02.2018

Von dpa/lsw

Michael Theurer, Vorsitzender der FDP Baden-Württemberg. Foto: Christoph Schmidt/Archiv dpa/lsw

Stuttgart. «Viel wichtiger als ein Heimatministerium, dessen Aufgabe wohl eher symbolischen Charakter hat und nur der CSU nützt, wäre ein eigenständiges Digitalisierungsministerium gewesen», sagte der baden-württembergische Bundestagsabgeordnete der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. «Hier sieht man ja nochmal klar, wie rückwärtsgewandt die sogenannte GroKo Politik machen will. Wir als FDP wollen Zukunft gestalten und nicht Rechtspopulisten hinterherlaufen, indem wir ein so subjektives Gefühl wie der Heimatbegriff es auslöst, in einem Ministerium parken.»

CSU-Chef Horst Seehofer will in einer künftigen großen Koalition als Innenminister nach Berlin wechseln. Sein Ressort soll durch die Bereiche Bau und Heimat aufgewertet werden. Vorher müssen die SPD-Mitglieder dem mit der Union ausgehandelten Koalitionsvertrag allerdings noch zustimmen.

«Ein Heimatgefühl ist für viele Menschen sehr wichtig. Die Bedeutung dieses Gefühls war immer da. Jetzt wird dieser Begriff von rechts missbraucht, um auszugrenzen und um Mauern in den Köpfen zu errichten», sagte Theurer. «Die CSU tut sich mit diesem Ministerium keinen Gefallen, sie schwächt damit auch nicht die Konkurrenz von rechts.»

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Erstellt:
10. Februar 2018, 16:43 Uhr
Aktualisiert:
10. Februar 2018, 10:10 Uhr
zuletzt aktualisiert: 10. Februar 2018, 10:10 Uhr

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