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Gießen

Explosion von Shisha-Bar: Angeklagte gehen gegen Urteil vor

Die Explosion einer Shisha-Bar in Gießen beschäftigt auch weiterhin die Justiz.

06.04.2018

Von dpa/lhe

Fassade des Landgerichts in Gießen. Foto: Marius Becker/Archiv dpa/lhe

Gießen. Zwei der vier Angeklagten legten Revision gegen ihre Urteile ein, berichtete ein Sprecher des Landgerichts Gießen am Freitag. Nun muss sich der Bundesgerichtshof in Karlsruhe mit dem Fall befassen.

Vor zwei Wochen hatte das Landgericht drei junge Männer wegen besonders schwerer Brandstiftung und Körperverletzung zu Haftstrafen zwischen vier und achteinhalb Jahren verurteilt. Ein vierter Angeklagter erhielt wegen Beihilfe dazu eine Jugendstrafe auf Bewährung. Zwei Männer hatten bereits im Gerichtssaal erklärt, ihre Verurteilung zu akzeptieren.

Die Angeklagten hatten während des Prozesses die Tat eingeräumt. Der Inhaber der Bar hatte nach Überzeugung des Gerichts die anderen beauftragt, das Lokal in Brand zu setzen - er wollte so einen Versicherungsbetrug begehen. Bei der folgenden Explosion wurden mehrere Bewohner eines angrenzenden Hauses verletzt, ein aus Baden-Württemberg stammender Angeklagter erlitt Brandwunden.

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Erstellt:
6. April 2018, 20:09 Uhr
Aktualisiert:
6. April 2018, 17:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 6. April 2018, 17:00 Uhr

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