Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Hochschultage

Existenzielle Fragen beim Mittagessen

Unter dem Motto „Hätte, hätte, Fahrradkette“ wird noch bis Donnerstag über Gott gesprochen.

13.06.2018

Von Lisa Maria Sporrer

In der Wissenschaft ist kein Platz für den Glauben an Gott. Oder doch? „Ich will dazu ein paar Denkangebote machen“, eröffnete Christian Hofreiter in der Cafeteria auf der Morgenstelle seinen Vortrag. Das Organisationsteam der Hochschultage hat den Direktor des Zacharius Instituts für Wissenschaft, Kultur und Glaube nach Tübingen eingeladen. „Wir wollen mit Studenten ins Gespräch kommen, die keinen christlichen Hintergrund haben“, sagte Matthias Hagen.

Der 27-jährige Student der Geowissenschaften gehört zum „harten Kern“ des Organisationsteams. Sechs Studierende der christlichen Hochschulgruppen Campus Connect, der SMD und des Albrecht-Bengel-Hauses planen seit Monaten die christlichen Hochschultage, bei denen alle zwei Jahre in Tübingen theologische Themen im Focus stehen. Rund 100 Helfer unterstützen sie dabei. „Wichtig ist uns die lockere Atmosphäre“, sagt der 23-jährige Kognitionswissenschaftler Carl Reichert, der ebenfalls zum Organisationsteam gehört. „Wir wollen niemandem unseren Glauben überstülpen“, sagt er. „Aber wir wollen den Leuten die Gelegenheit geben, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.“ So werden seit Montag und noch bis Donnerstag in der Cafeteria auf der Morgenstelle und im Clubhaus um 12 Uhr die Studenten mit einem Gratis-Essen bewirtet. Dazu gibt es Vorträge von Julia Garschagen (Zacharius Institut) und Christian Hofreiter. „Die Hochschultage sind spannend, weil sie nicht in der Kirche stattfinden, wo es nur Gleichgesinnte gibt. Das befruchtet die Diskussion“, sagte Hofreiter.

Auf der Morgenstelle legte er dar, dass sich die Wissenschaft bei der Rekonstruktion des Urknalls schwer tue. Und er brachte Gott ins Spiel: Der große Knall als Akt der Schöpfung. „Die Naturwissenschaft kann Fragen aufwerfen“, sagte Hofreiter. Auf die existenziellen Lebensfragen könne die Naturwissenschaft aber keine Antwort geben. Die gab auch Hofreiter nicht, dafür aber den Rat: „Hinterfragt euch. Eure Vorurteile. Fragt euch auch, warum ihr glaubt und was ihr glaubt.“ lms

Zum Artikel

Erstellt:
13. Juni 2018, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
13. Juni 2018, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 13. Juni 2018, 01:00 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen?
Dann beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Lizenzierung.
Das Tagblatt bei Whatsapp & Co.
Wir liefern die wichtigsten Neuigkeiten aus der Region immer aktuell aufs Smartphone: per Whatsapp & Co.

Um diesen Service zu nutzen, öffnen Sie tagblatt.de/whatsapp  mit einem entsprechenden Mobilgerät.

Newsletter

Um unsere Newsletter zu erhalten, müssen Sie sich anmelden oder als Benutzer kostenlos neu registrieren. Ihre Daten werden ausschließlich für die Newsletter verwendet - nur falls Sie auch weitere Angebote des Verlags Schwäbisches Tagblatt wählen, auch für diese.
Das Tagblatt in den Sozialen Netzen

Faceboook      Instagram      Twitter           Google+      Google+      Google+