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Wertung von Jury und Zuschauern wird getrennt bekannt gegeben - Sieger steht erst am Ende fest

Eurovision Song Contest soll spannender werden

Beim Eurovision Song Contest (ESC) wird die Punktevergabe radikal verändert: Beim diesjährigen Finale in Stockholm werden die Wertungen der Jury und des Publikums getrennt bekannt gegeben, wie die Veranstalter des weltweit größten Musikwettbewerbs mitteilten.

19.02.2016
  • AFP

Genf. Damit soll die Spannung erhöht werden. Anders als in den vergangenen Jahren soll der Sieger erst am Ende der Punktevergabeprozedur bekannt sein. Laut der Europäischen Rundfunkunion EBU gab es zuletzt 1975 eine ähnlich umfassende Reform der Punktevergabe, damals war das legendäre "douze points/twelf points"-System eingeführt worden, bei dem das Land mit der größten Zustimmung zwölf Punkte erhält.

Im neuen System soll nun zunächst die Punktevergabe der Jurys bekannt gegeben werden. Danach erst geben die Moderatoren in Stockholm die Punkte bekannt, die sich aus der Abstimmung der Zuschauer ergeben. Angefangen werde mit dem Land, das am wenigsten Punkte bekommen hat, aufgehört mit dem Land, das die größte Publikumsunterstützung hat. Laut EBU könnte dies dazu führen, dass ein in der Juryabstimmung auf Platz drei oder vier liegendes Land gewinnen kann. Wer Deutschland am 14. Mai vertritt, entscheidet sich beim Vorentscheid kommende Woche.

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19.02.2016, 08:30 Uhr
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