Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Europawahl 2019


Nach dem Wahlsonntag forschen CDU, SPD und Linke intern nach Gründen für ihre Verluste und suchen Perspektiven. Die Grünen spüren Verantwortung, die hohen Erwartungen zu erfüllen.

Die Wähler im Landkreis Tübingen stimmten am Sonntag nicht nur bei der Europawahl, sondern auch über die künftige Zusammensetzung von Kreistag, Gemeinde- und Ortschaftsräten ab. weiterlesen

Tübingen ist immer für eine Überraschung gut. Ohnehin schon eine Grünen-Hochburg, schaffte es die Stadt gestern, den bundesweiten Zuwachs der Partei von an die 10 Prozent bei der Europawahl noch zu toppen.

In der Universitätsstadt bildete sich der Bundestrend im Großen und Ganzen ab. Die Grünen in Tübingen legten – auf hohem Niveau – deutlich um 12,1 Prozent auf 39,9 Prozent zu.

Sehr gemischt war die Stimmung bei den Wahlpartys der Parteien: Die Grünen feierten kräftig, die SPD war geschockt, FDP und Linke zeigten sich zufrieden und unzufrieden zugleich.

Diese Wahl markiert einen Einschnitt: Die „GroKo“ (CDU und SPD) hat auch in Rottenburg keine Mehrheit mehr. Die beiden so genannten Volksparteien kamen nur noch auf 43,8 Prozent. Zusammen.

Rund 10 Prozent mehr Wählerinnen und Wähler als noch 2014 beteiligten sich bei der Europawahl in Mössingen. Immerhin 8788 Menschen und damit 59,7 Prozent der Wahlberechtigten gaben in der Steinlachstadt ihre Stimme ab – und dieses Mehr an politischem Interesse zog sich fast durchs gesamte Steinlach-Wiesaz-Gebiet.

Der CDU-Europaabgeordnete Christian Ehler äußerte sich im Februar höchst besorgt: „Ich weiß nicht, ob ich gewählt werde“, sagte er, „weil ich nicht weiß, ob die Menschen nur dem System in die Fresse hauen wollen, oder ob es ihnen doch um Themen geht“. weiterlesen

Europa-und Bremenwahl dürften die Politik in Deutschland ordentlich durcheinanderwirbeln. Thorsten Faas, Politikwissenschaftler an der FU Berlin, sieht jedenfalls die Große Koalition in Berlin in Nöten. weiterlesen