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Affenversuche: Noch Fragen offen

Etwa 100 Tierschützer protestierten gegen Tierversuche am Tübinger Max-Planck-Institut

Etwa hundert Tierschützer protestierten am Samstag in der Tübinger Altstadt gegen Tierversuche am Tübinger Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik und stellten Fragen.

31.10.2016

Von mwi

Tierschützer demonstrierten in der Tübinger Altstadt. Bild: Faden

„Bekommt das Max-Planck-Institut Geld vom Militär?“ oder: „Wie viele Tiere sind noch am Leben?“ Das Tübinger Max-Planck-Institut will bis zum Ende des Jahres die Affenversuche einstellen; für einige Tierversuchsgegner bleiben trotzdem Fragen offen.

Deswegen waren die Tierschützer dem Aufruf des Vereins Soko Tierschutz gefolgt und hatten sich am Samstagnachmittag in der Altstadt verteilt, um Vorübergehende auf diese Fragen aufmerksam zu machen. „Tierversuche sind kein Umgang mit dem Leben an sich und nicht mehr der heutigen Zeit entsprechend“, sagte Michael Tenten, einer der Protestierenden.

Die Kampagne ende erst, wenn auch die Tierversuche nachweislich beendet seien, kündigte Friedrich Mülln, Gründer von Soko Tierschutz, bei seiner Ansprache an. „Bei der Tierrechtsarbeit müssen wir hartnäckig bleiben“, so Mülln.

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Erstellt:
31. Oktober 2016, 01:00 Uhr
Aktualisiert:
31. Oktober 2016, 01:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 31. Oktober 2016, 01:00 Uhr

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C. Peters 31.10.201619:21 Uhr

Die Protestierer sollten dann aber bittschön auch konsequenterweise auf die Hilfe der modernen Medizin verzichten. Deren Fortschritte sind nämlich leider ohne Tierversuche unmöglich.

Paul Töbelmann 31.10.201609:46 Uhr

„Bekommt das Max-Planck-Institut Geld vom Militär?“ - das ist genau die Art von Suggestivfragen, die einerseits nie eine Antwort hervorrufen wollen (die Frage zu stellen ist Aussage genug), andererseits tief in die Abgründe abstruser Verschwörungstheorie blicken lassen, die bei manchen Tierversuchsgegnern verbreitet scheinen. Die Pharmalobby, der Militär-Industrielle Komplex, die Illuminati... mannomannomann.

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