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Et ta soeur?

Et ta soeur?

In einem Haus auf dem Land kommen sich zwei vom Leben gebeutelte junge Leute (zu) nahe.

Frankreich

Regie: Marion Vernoux
Mit: Virginie Efira, Géraldine Nakache, Grégoire Ludig

- ab 0 Jahren

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17.10.2015
  • Festivalinfo

Nach dem Tod seines Bruders ist Pierrick alles zu viel. Als seine beste Freundin Tessa ihm anbietet, sich in ihrem Elternhaus auf dem Land etwas zu erholen, willigt er ein und packt seine sieben Sachen. Wider Erwarten ist er dort nicht allein: Auch Tessas Halbschwester sucht nach einer schmerzhaften Trennung etwas Ruhe. Gemeinsam trinken die beiden ihren Frust weg und kommen sich schnell näher. Vielleicht ein wenig zu nah? Das fragen sich die zwei zumindest, als Tessa am nächsten Morgen plötzlich vor der Tür steht.

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17.10.2015, 12:00 Uhr | geändert: 03.11.2015, 12:00 Uhr
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Ein herausragender Film, zu Recht wird er als ein "deutscher Kaurismäki" bezeichnet. Als "Liebesfilm" würde ich ihn allerdings in keinster Weise bezeichnen, diese Szenen sind nur ein kleiner Teil. In erster Linie wird ohne viele Worte die aussichtslose Lage der prekär beschäftigen Menschen gezeigt, die beispielsweise trotz Verbots weggeworfene Lebensmittel direkt am Container im wahresten Sinne des Wortes "verschlingen". Sie versuchen, sich ihre Würde und auch ihren Humor zu bewahren. Interessant ist es, die Kurzgeschichte von Clemens Meyer zu lesen, sie umfasst nur 25 Seiten. Die Umsetzung im Film ist hervorragend gelungen, einige wenige Szenen wurden verändert bzw. hinzugefügt.
Elli Emann über In den Gängen
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