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Redner sagte ab

Eschenburg-Vorlesung wird ausgesetzt

Der Kölner Politikwissenschaftler Prof. Wolfgang Streeck will die nächste Eschenburg-Vorlesung nicht halten. Er war für den 21. November als Redner eingeladen.

13.10.2012

Tübingen. Wie Prof. Thomas Diez, Vorstand des Tübinger Instituts für Politikwissenschaft, gestern Abend mitteilte, muss die nächste Eschenburg-Vorlesung ausfallen. Wolfgang Streeck habe seine Absage mit der öffentliche Diskussion um Theodor Eschenburg begründet. Er befürchtet, dass eine Vorlesung „als eine Parteinahme zugunsten einer Beibehaltung des von der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW) verliehenen und derzeit umstrittenen Eschenburg-Preises gewertet werden könnte?.

Die Tübinger Politikwissenschaftler bedauern diese Entscheidung. Diez: „Unabhängig davon, ob die DVPW ihren Preis für das Lebenswerk eines Politikwissenschaftlers weiterhin nach Eschenburg benennt, sehen wir in der Eschenburg-Vorlesung eine Aktivität, die an die Verdienste von Theodor Eschenburg um den Aufbau unseres Institutes und die institutionelle Verankerung des Faches nicht nur in Tübingen erinnert.?

Auslöser für diese Diskussion sind mehrere Aufsätze sowie ein vom DVPW in Auftrag gegebenes Gutachten über die Rolle des Tübinger Politikwissenschaftlers Theodor Eschenburgs (1905 ? 1999) in der NS-Zeit und über dessen Selbsteinschätzung nach dem Krieg. Das Tübinger Institut für Politikwissenschaft plant derzeit eine Podiumsdiskussion zur Vergangenheitsbewältigung in den Sozialwissenschaften.jol

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Erstellt:
13. Oktober 2012, 12:00 Uhr
Aktualisiert:
13. Oktober 2012, 12:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 13. Oktober 2012, 12:00 Uhr

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