Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Kommentar EU

Es wird langsam Zeit

Demokratien haben den Vorzug, dass nicht einer allein bestimmt, sondern alle mitbestimmen können. Bei Staatenbündnissen wie der Europäischen Union gilt dieses Prinzip auch. Die Entscheidungsfindung kann dabei leider etwas langwierig werden.

23.03.2019

Von HELMUT SCHNEIDER

Ulm. Und schwierig wird es vor allem, eine gemeinsame Strategie zu finden. Das zeigte sich jetzt auch beim EU-Gipfel, auf dem unter anderem ein großes Thema auf der Tagesordnung stand: die Positionierung Europas gegenüber der aufstrebenden Wirtschafts- und Weltmacht China. Unterschiedliche Vorstellungen und Interessen der (noch) 28 Staaten lassen sich noch nicht unter einen Hut bringen.

Dabei hat das Ganze mit Chinas enormem Gewicht für die Weltwirtschaft eine neue Qualität bekommen, die weit jenseits aller einzelstaatlicher Interessen steht. Es wird Zeit, dass die EU ihre interne Willensbildung bald beendet.

Die EU muss dabei einem zentralen Gedanken verpflichtet sein, den womöglich noch nicht alle verinnerlicht haben: Europa war nach dem Zweiten Weltkrieg nicht nur ein großartiges und erfolgreiches Friedensprojekt – es ist dies immer noch. Und nur Europa kann den beiden Giganten USA und China gegenüber ein wirtschaftliches und politisches Gegengewicht bilden. Hinter dieser großen Herausforderung müssen alle Einzelinteressen zurückstehen.

Zum Artikel

Erstellt:
23. März 2019, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
23. März 2019, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 23. März 2019, 06:00 Uhr

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Sie möchten diesen Artikel weiter nutzen? Bitte beachten Sie unsere Hinweise zur Lizenzierung.
Das Tagblatt bei Whatsapp & Co.
Wir liefern die wichtigsten Neuigkeiten aus der Region immer aktuell aufs Smartphone: per Whatsapp & Co.

Um diesen Service zu nutzen, öffnen Sie tagblatt.de/whatsapp  mit einem entsprechenden Mobilgerät.

Newsletter

Um unsere Newsletter zu erhalten, müssen Sie sich anmelden oder als Benutzer kostenlos neu registrieren. Ihre Daten werden ausschließlich für die Newsletter verwendet - nur falls Sie auch weitere Angebote des Verlags Schwäbisches Tagblatt wählen, auch für diese.
Das Tagblatt in den Sozialen Netzen

Faceboook      Instagram      Twitter           Google+      Google+