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Kommentar zu einem Studium ohne Abitur

Es geht zu langsam

06.04.2018

Von MATHIAS PUDDIG

Berlin. Es ist heute zwar möglich, aber immer noch ungeheuer schwer: Studieren ohne Abitur. Trotzdem wagen sich immer mehr Männer und Frauen auf diesen steinigen Weg. Zwischen 2010 und 2016 hat sich deren Zahl sogar verdoppelt, jubelt das Centrum für Hochschulentwicklung. Dabei zeigt der Blick auf die relativen Zahlen: Ein Studium ohne vorangegangenes Abitur bleibt die Ausnahme. Von 100 Studierenden haben es nicht einmal drei auf diesem Weg an die Hochschule geschafft.

Für die Politiker, deren erklärtes Ziel die Durchlässigkeit der Bildungswege ist, ist das kein Grund zum Jubeln. Im Gegenteil: Ihnen gelingt es nur sehr langsam, die Hochschulen für Menschen mit komplizierteren Biografien zu öffnen. Und das hat längst nicht immer damit zu tun, dass Frauen und Männer ohne Abitur fürs Studium nicht geeignet sind.

Viel zu oft scheitern die Studierwilligen auch einfach an unzureichenden Informationen, an den 16 verschiedenen Landesgesetzen und an undurchschaubaren Zugangsvoraussetzungen. Hier ließen sich einige Steine aus dem Weg räumen, ohne beim Niveau des Studiums Abstriche machen zu müssen.

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Erstellt:
6. April 2018, 06:00 Uhr
Aktualisiert:
6. April 2018, 06:00 Uhr
zuletzt aktualisiert: 6. April 2018, 06:00 Uhr

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