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Es fehlt an Ausbildern für den Polizeidienst
Auszubildende für den Polizeidienst stellen am eine Szene nach. Foto: Stefan Sauer/Archiv dpa/lsw
Rentner sollen ran

Es fehlt an Ausbildern für den Polizeidienst

Insgesamt 3600 Auszubildende sollen 2018/19 ihren Polizeidienst beginnen, doch es fehlt massiv an Ausbildern. Das Innenministerium Baden-Württemberg startet deswegen demnächst eine Initiative, um Beamte im Ruhestand temporär für diese Aufgabe zu gewinnen.

14.02.2018
  • dpa/lsw

Stuttgart. «Die Einstellungen von jeweils 1800 Auszubildenden in den Jahren 2018 und 2019 erfordern für die Ausbildungsstandorte Herrenberg, Wertheim, Biberach und Lahr zusätzliches Lehr- und Verwaltungspersonal. Dieser Bedarf wird derzeit ermittelt», sagte ein Sprecher von Innenminister Thomas Strobl (CDU). Auch die «Stuttgarter Nachrichten» berichteten am Mittwoch über das Thema.

Im Jahr 2017 hatten 1400 Männer und Frauen ihre Ausbildung bei der Polizei begonnen. Wegen der Terroranschläge in der Vergangenheit wurden die Einstellungszahlen erhöht. Die Dienststellen und Einrichtungen des Polizeivollzugsdienstes erheben aktuell die Zahlen der geeigneten Beamten, die seit 2015 in den Ruhestand gegangen sind.

Losgehen soll es für die Freiwilligen am 1. April 2018, wie aus einem der dpa vorliegenden Schreiben, unter andrem adressiert an die Polizeipräsidien, hervorgeht. Die Dienststellen sind gebeten, die seit 2015 um Ruhestand befindlichen Beamten mit einem Musterschreiben bis spätestens Ende Februar zu kontaktieren. Die Ruheständler sollen sich dann selbstständig bei der Hochschule der Polizei bewerben.

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14.02.2018, 11:00 Uhr | geändert: 14.02.2018, 10:30 Uhr
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