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Freiburg

Erzbischof: Fastenzeit ist mehr als purzelnde Pfunde

Der Freiburger Erzbischof Stephan Burger hat vor Beginn der Fastenzeit zu einem veränderten Konsumverhalten aufgerufen.

08.02.2016

Von dpa/lsw

Der Freiburger Erzbischof Stephan Burger. Foto: Patrick Seeger/Archiv dpa/lsw

Freiburg. Die Menschen sollten sich die konkreten Folgen ihres eigenen Lebensstils und Einkaufsverhaltens für andere bewusster machen, schrieb der katholische Geistliche in einem Beitrag für die im Ortenaukreis erscheinende «Mittelbadische Presse» (Montag). Jeder könne einen Beitrag leisten für eine gerechtere und friedlichere Welt sowie für die Bekämpfung von Armut. Der Alltag sollte so gestaltet werden, dass er nicht auf Kosten anderer gehe. Menschen in den Entwicklungsländern und Armutsgebieten seien darauf angewiesen.

«Die Tage der Fastenzeit sollten mehr sein als purzelnde Pfunde und der tägliche Blick auf die Waage», schrieb der Erzbischof. Sie sollten den Blick auf drängende globale Probleme richten: «Jeder sollte sich besinnen und fragen, wie er seinen Alltag gestalten kann, dass es möglichst vielen auf unserem Planeten gut geht.» Es brauche dafür eine höhere Sensibilität im eigenen täglichen Verhalten.

Burger ist in der Deutschen Bischofskonferenz zuständig für das katholische Hilfswerk Misereor. Dieses startet am kommenden Sonntag (14.2.) deutschlandweit seine diesjährigen Fastenaktion. Die 40-tägige Fastenzeit beginnt für Christen am Aschermittwoch (10.2.).

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Erstellt:
8. Februar 2016, 08:36 Uhr
Aktualisiert:
8. Februar 2016, 08:15 Uhr
zuletzt aktualisiert: 8. Februar 2016, 08:15 Uhr

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