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Das zweite Rottenburger Integrationsforum brachte einige konkrete Ergebnisse

Erzählcafé und gegenseitige Besuche

Beim zweiten Integrationsforum wurden einige Ideen aus der ersten Veranstaltung dieser Art konkretisiert. Ziel ist ein besseres Miteinander von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund.

23.07.2009
  • hete Henning

<strong>Rottenburg.</strong> Rund 70 Rottenburger (innen) kamen am Samstag zum zweiten Integrationsforum ins Zweite Städtische Gymnasium. Etwa die Hälfte der Teilnehmer(innen) hatten laut Jürgen Rohleder, dem städtischen Ehrenamts-Koordinator, einen Migrationshintergrund, das heißt: sie oder ihre Familien stammen aus Ländern wie der Türkei, Spanien, Griechenland, Russland oder Vietnam. „Wir haben“, so Rohleder gegenüber dem TAGBLATT, „viel Vorarbeit geleistet, dass die Leute kommen, damit wir nicht nur über, sondern tatsächlich mit Migranten reden.“ Dass b ei der vierstündigen Veranstaltung im Plenum wie auch in Arbeitsgruppen konkrete Zusagen für künftige Aktionen gemacht wurden, ist für Rohleder „sehr zufriedenstellend“.

So soll es am Freitag, 9. Oktober, im Theater am Torbogen ein so genanntes Erzählcafé geben, bei dem Migranten von ihrer (Lebens-)Geschichte berichten, über Gutes wie Schlechtes, über gelungene oder auch misslungene Integration. Dieses Treffen für Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen soll laut Rohleder keine Eintagsfliege bleiben.

Eine Begegnung der Kulturen bahnt sich auch mit Unterstützung des Türkisch-Deutschen Freundschaftsvereins an. So sei – in Absprache mit Christiane Jerabek – für den Herbst ein Besuch in der Morizkirche mit anschließendem Gegenbesuch im Gebetsraum des Vereins auf dem Ruckgaber-Areal geplant. Rohleder räumt allerdings ein, dass die Morizgemeinde keinen offiziellen Vertreter zum Integrationsforum geschickt habe und für diese Idee erst noch gewonnen werden müsse.

„Über die Schwelle treten“ ist das Motto auch für einen geplantenBesuch der neuen Leiterin der IAV-Stelle, Claudia Kitsch-Derin, beim Türkisch-Deutschen Freundschaftsbereich. Das ist insofern wichtig, als die IAV-Stelle Beratung zu Betreuung und Pflege im Alter leistet und viele Migrant(innen) anders als vielleicht zunächst geplant im Alter doch nicht in ihre ursprüngliche Heimat zurück kehren.

Ein weiterer Punkt, der laut Rohleder greifbarer geworden ist, ist die verstärkte Unterstützung alleinerziehender Frauen mit Migrationshintergrund. Eine deutschsprachige Broschüre mit Informationen für Neubürger sei „gerade in der Mache“; ob zumindest Teile auch in andere Sprachen übersetzt werden, sei noch offen. Auf jeden Fall, so der Ehrenamts-Beauftragte, gebe es jetzt eine Reihe von Frauen, die sich, wenn nötig, bei städtischen Ämtern oder anderen Behörden, ehrenamtlich als Dolmetscher zur Verfügung stellen wollten.

Der Initiativkreis „Integration“, der die Foren ins Leben gerufen hat, trifft sich am 22. September zur Aufarbeitung der bisherigen Ergebnisse. Spätestens im Frühjahr 2010, eventuell aber auch schon im November, ist ein drittes Integrationsforum geplant.

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23.07.2009, 12:00 Uhr
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